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20. Februar 2014, 16:23
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Branche hofft auf Trendwende

Am 18. und 19. Februar fand in Frankfurt am Main der 5. BSI-Summit statt. Der bisherige VGF-Summit folgte mit der Umbenennung der Veränderung des VGF Verband Geschlossene Fonds hin zum BSI Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen.

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Der BSI versteht sich als Branchenverband der Unternehmen, die in Sachwerte investieren, diese verwalten und sich im Rahmen des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) bewegen. Die bisherige Konzentration auf geschlossene Fonds in Form von KG-Modellen wurden aufgehoben.

Mehr Teilnehmer als erwartet

Positiv überrascht zeigte sich der Veranstalter von der Resonanz der Besucher: Mit mehr als 900 Teilnehmern hatte der BSI aufgrund des kriselnden Marktumfeldes nicht gerechnet, das Interesse am Summit fiel überraschend groß aus.

BSI-Vorstandschef Oliver Porr erklärte in der Eröffnungsveranstaltung, man sei von Verbandsseite davon ausgegangen, dass die Transformation der Branche in die regulierte Welt bereits Ende 2013 abgeschlossen sein würde.

Jetzt werde deutlich, dass dieser Prozess auch 2014 noch andauern wird. Zudem sei das KAGB nur der Anfang gewesen, die Regulierung sei als Dauerprozess zu betrachten. Deshalb sei wichtig, sich auf Ebene der Bundespolitik regelmäßig Gehör zu verschaffen.

Die große Bedeutung des Themas Regulierung zeigte sich in den 16 Diskussionspanels: Während in den vergangenen Jahren die einzelnen Assetklassen im Vordergrund standen, neue Fondskonzepte und Marktperspektiven beleuchtet wurden, dominierten in diesem Jahr Themen rund um die Umsetzung des KAGB.

Networking und Austausch

Parallel zum offiziellen Summit-Programm bot sich den Besuchern die Möglichkeit zum ausführlichen Networking und Austausch. Über die Pläne der Initiatoren und die Zukunft der Branche wurde auch auf dem Cash.-Messestand diskutiert: Wie schon in den vergangenen Jahren fanden dort zehn Live-Interviews mit führenden Branchenteilnehmern statt.

Mit zwei Kameras wurden die Gespräche mit Verbandgrößen, Emissionshauschefs und Wirtschaftsprüfern festgehalten. Gut besucht war auch die Abendveranstaltung in der Kameha-Suite, die den Branchenteilnehmern weitere Möglichkeiten zum Austausch und zu Diskussionen gab.

Den Abschluss des diesjährigen Summit bildete am zweiten Kongresstag das Panel „Profile, Perspektiven, Potentiale: Das Fazit zum BSI Summit 2014“, moderiert von Cash-Chefredakteur Frank O. Milewski und Markus Deselaers, Chefredakteur Sonderpublikationen Das Investment.

Teilnehmer waren Thomas Böcher, Rechtsanwalt Robert Krämer (Kanzlei GSK Stockmann und Kollegen), Dr. Rainer Krütten (Geschäftsführer Wealthcap), Dr. Holger Sepp (Mitglied der Geschäftsführung der Verwahrstelle Caceis) und Eric Romba.

Die Diskussionsteilnehmer blickten insgesamt optimistisch in die Zukunft. Sie erwarten eine Trendwende mit ersten neuen Produkten in der zweiten Jahreshälfte 2014 und ein Wiedererstarken des Retailgeschäfts im Jahr 2015. (kb)

Fotos: Cash.

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