Anzeige
Anzeige
13. Januar 2014, 11:53
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Zweitmarkt: Handelsumsatz gestiegen

Die Fondsbörse Deutschland blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück. Der Handelsumsatz am Zweitmarkt erreichte 187 Millionen Euro und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (146 Millionen Euro) um 28 Prozent gestiegen.

Zweitmarkt

Geschlossene Immobilienfonds machten 2013 den größten Anteil des Handelsumsatzes am Zweitmarkt aus.

Die Anzahl der Vermittlungen erhöhte sich um 19 Prozent.

Zweitmarkt: Immobilienfonds größter Umsatzbringer

Den größten Teil des Handelsumsatzes der Fondsbörse Deutschland bildeten nach wie vor Immobilienfonds. Mit rund 119 Millionen Euro machten diese 64 Prozent des gesamten Handelsvolumens aus. Der Umsatz im Bereich Schiffsfonds betrug mit rund 38 Millionen Euro 20 Prozent des Gesamtvolumens.

In den übrigen Fondsgattungen wie Flugzeug-, Lebensversicherungs- oder Private-Equity-Fonds wurde zusammen ein Handelsvolumen von rund 30 Millionen Euro und damit 16 Prozent des Gesamtumsatzes erzielt. Private Anleger machten nach wie vor den größten Anteil vom Umsatz aus. So waren 60,2 Prozent der Käufer private Investoren. Auf der Verkäuferseite stellten Privatpersonen 90,2 Prozent des Gesamtumsatzes.

Die Regulierung des Marktes für geschlossene Fonds wirkt sich nach Angaben der Fondsbörse Deutschland auch auf den Zweitmarkt aus. Die Einschränkung von Zweitmarktfonds als Käufer geschlossener Fonds könne zu einem Nachfragerückgang führen, so dass es für Verkäufer tendenziell schwieriger werde, Abnehmer zu finden. “Bis jetzt spüren wir hier noch keine Auswirkungen. Ob das aber so bleibt, ist fraglich“, befürchtet Vorstandsmitglied Alex Gadeberg.

DZAG erwartet zusätzliches Handelsvolumen

Nach Angaben der Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG) konnten 2013 auf allen Zweitmarktplattformen zusammen mehr als 6.000 Handelsabschlüsse mit einem Nominalkapital von rund 225 Millionen Euro verzeichnet werden (Vorjahr: 200 Millionen Euro). Der durchschnittliche Handelskurs über alle Assetklassen liegt bei 44,8 Prozent.

Im Bereich Immobilienfonds wurden 3.131 Handelsabschlüsse registriert, ein Plus gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 7,4 Prozent. Das gehandelte Nominalkapital lag mit rund 130 Millionen Euro um 8,4 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

Im Bereich Schiffsfonds wurden 1.438 Handelsabschlüsse registriert, das gehandelte Nominalkapital lag bei rund 55,5 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine Steigerung von acht Prozent.

DZAG-Vorstand Jan-Peter Schmidt rechnet auch im Jahr 2014 mit einem Anstieg des gehandelten Volumens im Zweitmarkt. “Wir glauben, dass die Attraktivität von alternativen Kapitalanlagen, die ihre Ertragskraft bereits bewiesen haben, ungebrochen ist. Darüber hinaus könnten in absehbarer Zeit weitere alternative Investmentvehikel wie zum Beispiel partiarische Darlehen auf dem Zweitmarkt gehandelt werden und in Verbindung mit der wachsenden Bekanntheit und Akzeptanz des Zweitmarkts für zusätzliches Handelsvolumen sorgen.“ Der Zweitmarkt werde somit in 2014 einen weiteren Schritt machen und aus dem Schatten des Erstmarkts heraustreten. (kb)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...