Anzeige
23. Dezember 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Büromarkt: Erholung setzt sich fort

Der deutsche Büromarkt hat sich im Jahr 2005 deutlich belebt. Zu diesem Ergebnis kommt sowohl das Immobilien-beratungsunternehmen Jones Lang LaSalle (JLL), Frankfurt, wie auch die Deutschen Immobilien-Partner, Düsseldorf.

Laut JLL erreicht das Volumen der im Jahr 2005 vermieteten Flächen in den fünf größten Metropolen insgesamt 2,26 Millionen Quadratmeter, was einem Anstieg von 19 Prozent entspricht. Auch die durchschnittliche Spitzenmiete hat gegenüber 2004 um 1,8 Prozent zugelegt, die Leerstandsrate bei Büroflächen ist von 10,1 auf 9,3 Prozent gesunken.

Ein weiteres Zeichen für die Markterholung sieht JLL darin, dass mit Ausnahme von Frankfurt derzeit nur noch wenig Flächen zur Untervermietung angeboten werden. Allerdings müssen die Vermieter den Mietern nach wie vor entgegen kommen: Die Effektivmieten liegen rund zehn bis 15 Prozent unter den offiziell verlangten Mieten.

Das deutschlandweite Transaktionsvolumen für Gewerbeimmobilien liegt laut JLL bei 19,1 Milliarden Euro, davon wurden 5,1 Milliarden Euro in den Immobilien-hochburgen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt und München umgesetzt. Dies dokumentiert die große Nachfrage der Käufer nach Objekten an Nebenstandorten.

Nach Angaben der Deutsche Immobilien-Partner (DIP), die
13 deutsche Standorte analysieren, steigt die Nachfrage der Mieter vor allem in den großen Metropolen. Mit 580.000 Quadratmetern ist München Spitzenreiter und konnte um
21 Prozent zulegen. Das größte Plus verzeichnet Frankfurt mit einem Zuwachs um 44 Prozent auf 475.000 Quadratmeter. In Berlin stieg der Flächenumsatz um 25 Prozent auf 480.000 Quadratmeter, in Hamburg um rund acht Prozent auf 438.000 Quadratmeter. In Düsseldorf ist dagegen laut DIP ein Rückgang um 13 Prozent auf 260.000 Quadratmeter zu verzeichnen.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...