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6. Januar 2005, 00:00
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DB Real Estate: Kaum Abwertungsbedarf

Die DB Real Estate, Eschborn, sieht bei ihren offenen Immobilienfonds keinen nennenswerten Bedarf für Wertberichtigungen. ?Wir hatten in den vergangenen zwei Jahren Abwertungen von 312 Millionen Euro. Es werden noch kleinere Abwertungen bei deutschen Büroimmobilien kommen, aber mit den großen Summen sind wir durch?, erklärte DB-Real-Estate-Geschäftsführer Helmut Ullrich der Financial Times Deutschland.

Eine von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Auftrag gegebene Sonderprüfung beziehe sich nur auf wenige Objekte der Fondsgesellschaft, die im Zusammenhang mit dem Frankfurter Immobilienskandal ständen. Das Ergebnis der beauftragten Wirtschaftsprüfer von Pricewaterhouse Coopers, Frankfurt, werde bis Ende Januar erwartet.

Augrund dieses Bestechungsskandals in der Immobilienbranche ermittelt die Staatsanwaltschaft mittlerweile gegen rund 60 Personen, im September 2004 waren es noch 40, siehe cash-online vom 7. September 2004. Darunter ist ein ehemaliger Geschäftsführer der DB Real Estate wie auch der Frankfurter Deka Immobilien. Ebenso wie der Deka ImmobilienFonds verzeichnete DB Real Estate im abgelaufenen Jahr hohe Mittelabflüsse. Bis Ende November 2004 ging das Fondsvolumen des überwiegend auf Deutschland ausgerichteten grundbesitz-invest um 1,4 Milliarden Euro auf 7,4 Milliarden Euro zurück.

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