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1. September 2005, 00:00
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Ende des Höhenflugs am US-Hausmarkt?

In den USA sind die Immobilienpreise für Einfamilienhäuser in den vergangenen Jahren rapide gestiegen. Nun hat Alan Greenspan, Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), vor einem Ende des Höhenflugs gewarnt: ?Der Haus-Boom wird sich in näherer Zukunft unweigerlich abschwächen?, prognostizierte er. Des Weiteren bezeichnete der Fed-Chef den Höhenflug der Wohnimmobilien gemeinsam mit dem Haushaltsdefizit als ein herausragendes ökonomisches Ungleichgewicht, das am besten durch Anpassungen der Preise und Zinssätze reguliert werden könne.

?Aus diesem Kommentar geht hervor, dass Greenspan die Zinssätze weiter anheben möchte, um den Hausmarkt zu einer sanften Landung zu bringen?, zitiert der amerikanische Sender und Onlinedienst Fox News den Wirtschaftsexperten Drew Matus von Lehman Brothers, New York. Greenspan warnte zudem, dass das Vermögen der Amerikaner sich immer stärker auf Spekulationsgewinne aus Aktien und Immobilien stütze.

Ein Einbrechen der Hauspreise hätte ernsthafte Folgen für die Konjunktur und könnte die USA in eine Rezession stürzen. Bisher befeuert das Preishoch des Hausmarktes noch die Wirtschaft: Die US-Bürger haben im Jahr 2004 insgesamt Kredite in Höhe von 324 Milliarden Dollar durch Beleihung von Immobilien aufgenommen und ausgegeben.

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