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12. Juli 2005, 00:00
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Feri überprüft eigene Prognosen

Die Ratingagentur Feri Research, Bad Homburg, hat ein ?Backtesting? für ihre Prognosen zur Entwicklung von Immobilienmärkten vorgelegt. Verglichen wurden die im Jahr 1997 veröffentlichten Ratings der 15 größten europäischen Immobilienmärkte mit der tatsächlichen Entwicklung in den Jahren 1997 bis 2004.

?Das Backtesting zeigt eine hohe Korrelation zwischen unseren Prognosen und den tatsächlich eingetretenen Wertentwicklungen der Immobilien?, sagt Dr. Helmut Knepel, der bei Feri den Real Estate-Bereich leitet. So hätten die mit der Bestnote ?A? gerateten Bürostandorte in den Jahren 1997 bis 2004 im Schnitt tatsächlich eine hohe Performance von 7,9 Prozent jährlich erreicht, während Standorte mit einem C-Rating durchschnittlich nur 4,4 Prozent aufwiesen.

Bei Einzelhandelsimmobilien weisen die mit einem A-Rating bewerteten Standorte laut Feri eine durchschnittliche Wertentwicklung von 9,2 Prozent aus und liegen damit deutlich über dem Gesamtdurchschnitt von 5,6 Prozent.

Auch bei Wohnimmobilien hätten die mit Bestnote gerateten Standorte mit 8,5 Prozent per annum um fast zwei Prozentpunkte über dem Durchschnitt gelegen, während der mit E am schlechtesten geratete Standort Berlin auch die geringste tatsächliche Wertentwicklung bei den Preisen von Wohnimmobilien aufwies. Feri analysiert derzeit regelmäßig 153 Immobilienstandorte in 18 Ländern. Das Immobilien-Rating ist unter anderem eine Basis für das von Feri entwickelte Rating offener und geschlossener Immobilienfonds.

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