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20. Mai 2005, 00:00
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HSH Nordbank: Immobilienbereich legt zu

Der Immobilienbereich der HSH Nordbank, Hamburg, hat seine Erträge aus Zins- und Provisionsüberschüssen im Geschäftsjahr 2004 um 5,2 Prozent auf 321,4 Millionen Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis sank jedoch gegenüber dem Vorjahr von 59,9 auf 30,8 Millionen Euro. Grund dafür sind Wertberichtigungen, die vor allem bei Finanzierungen in Ostdeutschland und Berlin aus der ersten Hälfte der 90er Jahre vorgenommen werden mussten. Die Risikovorsorge beträgt für 2004 daher rund 167 Millionen Euro, nach rund 133 Millionen Euro im Vorjahr. Für 2005 werde wegen der sich abzeichnenden Entspannung der Risikolage ein Rückgang dieser Position angestrebt.

Insgesamt verzeicheten die Immobilien-Banker der HSH Nordbank in 2004 ein Neugeschäft in Höhe von rund 4,2 Milliarden Euro. Zu den Immobilienkunden zählen vor allem Investoren in gewerblich und wohnlich genutzten Objekte sowie Immobilien-AGs, Projektentwickler und Wohnungsunternehmen. Der Anteil internationaler Finanzierungen lag bei rund 34 Prozent. Das Gesamtbestand der HSH Nordbank im Immobilienbereich lag Ende 2004 bei 21,2 Milliarden Euro.

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