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29. August 2005, 00:00
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Immo-Branche kein Wahlkampfthema

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Berlin, bemängelt, dass das Thema Wohnungs- und Immobilienwirtschaft im Bundestags-wahlkampf so gut wie keine Beachtung findet. “Schon in den Wahlprogrammen der meisten Parteien fehlt ein eigenes Kapitel zum Wohnen und Städtebau. Dabei müssten diese Themenbereiche angesichts ihrer großen volkswirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Bedeutung einen zentralen Stellenwert in den politischen Überlegungen und Vorstellungen aller politischen Parteien einnehmen”, unterstreicht GdW-Präsident Lutz Freitag. Die sich abzeichnende demographische Entwicklung und die dauerhafte Veränderung sozialer und ökonomischer Bedingungen erforderten mehr stadtentwicklungspolitisches Engagement.

Daher werde der GdW auf seinem Verbandstag im Oktober die dann laufenden inhaltlichen und personellen Vorbereitungen der Regierungsbildung in Bezug auf ihre Bedeutung und Auswirkung auf die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft analysieren und bewerten. “Wir wollen erreichen, dass die künftige Bundesregierung und die sie tragenden Fraktionen wohnungs- und städtebauliche Themen eine ihrer tatsächlichen Bedeutung angemessene Position in ihrer Politik einräumen”, betont Freitag.

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