Anzeige
Anzeige
14. November 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Objektverkäufe: Pauschale Steuer?

Die Steuerpläne der großen Koalition stoßen auf harte Kritik in der Immobilienbranche. Die geplante Änderung von Paragraf 23 Einkommensteuergesetz (EStG) sieht vor, dass Verkäufe von Aktien und Immobilien mit einem pauschalen Satz von 20 Prozent besteuert werden. Bisher sind diese Gewinne bei Aktien nach einer Spekulationsfrist von einem Jahr, bei Immobilien nach zehn Jahren steuerfrei.

Der Berliner Immobilienverband Deutschland (IVD) kritisiert diese Pläne scharf und fordert, dass für Immobilien ein deutlich geringerer Steuersatz gelten müsse als für Aktien. ?In Frankreich und anderen Ländern werden zwar Veräußerungsgewinne von Immobilien auch besteuert, aber dort wird erstens die Inflation mit berücksichtigt und zweitens sinkt der Steuersatz, wenn Immobilien länger gehalten werden?, so Jürgen Michael Schick, Vizepräsident und Sprecher des IVD.

Der IVD wies zudem darauf hin, dass nach der geltenden Berechnungsweise des Veräußerungsgewinnes, als Differenz aus Verkaufspreis und Buchwert, erhaltene Abschreibungen für Immobilien nachversteuert würden. Dies würde manche Objekte für die Eigentümer quasi unverkäuflich machen.

Deshalb fordert der IVD, dass Veräußerungsgewinne künftig wieder als Differenz von Verkaufspreis und Kaufpreis berechnet werden. Dies galt vor dem 31. Juli 1995 und wird aktuell noch auf Immobilien angewendet, die vor diesem Zeitpunkt erworben wurden. Zudem müsse klargestellt werden, dass mögliche Änderungen von Paragraf 23 EStG nur für Objekte gelten, die nach dem 31. Dezember 2006 erworben werden.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 Jahren aus, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbau in Berlin zieht deutlich an

Der Wohnungsbau in Berlin kommt weiter in Schwung. Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden 25.063 neue Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das ist die höchste Zahl seit 1997.

mehr ...

Investmentfonds

Brasilien bietet ausgezeichnete Reformdynamik

In den vergangenen Jahren war das Image von Brasilien bei Anlegern deutlich angekratzt. Allerdings hat sich in dem bevölkerungsreichsten Land viel bewegt, so dass die Situation neu bewertet werden muss. Gastkommentar Maarten-Jan Bakkum, NN Investment Partners

mehr ...

Berater

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

Erfolgreiche Projekte von Project

Der Asset Manager Project Investment hat 2016 zusammen mit dem Partner Project Immobilien insgesamt fünf Wohnungsbauprojekte erfolgreich abgeschlossen und damit eine durchschnittliche Objektrendite von über zwölf Prozent auf das eingesetzte Kapital erzielt.

mehr ...

Recht

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...