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20. Dezember 2006, 00:00
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DB Real Estate stößt deutsche Objekte ab

Die DB Real Estate, Eschborn, verkauft ein milliarden-schweres Immobilienpaket an die britsche Fortress-Tochter Eurocastle. Nach Unternehmensangaben wechseln insgesamt 61 deutsche Immobilien aus dem offenen Immobilienfonds grundbesitz-invest für rund zwei Milliarden Euro den Eigentümer.

?Damit ist die Repositionierung des Fonds abgeschlossen?, so DB-Real-Estate-Chef Holger Naumann. Durch die Transaktion sinkt der Portfolioanteil in Deutschland von 59 auf 14 Prozent. Nach eigenen Angaben realisiert DB Real Estate aus dem Verkauf einen Gewinn von rund 200 Millionen Euro, der Wertzuwachs liege bei sieben Prozent oder 2,80 Euro je Fondsanteil. Von den höheren Anteilwerten sollen allein die rund 300.000 Anleger des Fonds profitieren. Daher würden ab sofort bis mindestens zum Ende des ersten Quartals 2007 keine neuen Anteile mehr ausgegeben.

Die DB Real Estate hatte den grundbesitz-invest wegen anstehender Wertkorrekturen im Objektportfolio am 13. Dezember 2005 für knapp drei Monate geschlossen. Seit der Wiedereröffnung im 3. März 2006 sind Mittel in Höhe von 2,9 Milliarden Euro abgeflossen, das aktuelle Fondsvolumen liegt bei 2,7 Milliarden Euro.

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