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20. Oktober 2006, 00:00
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Deutscher Markt gilt als intransparent

Die europäischen Immobilienmärkte und insbesondere der deutsche Markt werden von Journalisten mehrheitlich als intransparent eingestuft. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Studie ?Benchmarking im Immobilien-journalismus?, von Professor Hans Mathias Kepplinger vom Institut für Publizistik der Universität Mainz und Professor Karl-Werner Schulte, ehemals Department of Real Estate der European Business School, die von der Wissenschaftlichen Vereinigung zur Förderung des Immobilienjournalismus (WVFI e.V) finanziell unterstützt wurde.

Insgesamt 202 Journalisten in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Österreich, der Schweiz und Deutschland wurden online nach ihrer Bewertung des jeweiligen Immobilien-marktes und seiner Akteure befragt. Im Schnitt gaben 62 Prozent der Befragten gaben an, dass sie den Immobilienmarkt in ihrem Heimatland als eher nicht transparent einschätzen. Dabei kommt Deutschland auf einen hohen Wert von 85 Prozent, in Frankreich und der Schweiz bemängeln 64 und 63 Prozent unzureichende Transparenz. In Großbritannien hingegen sind lediglich 26 Prozent der Befragten unzufrieden.

Befragt nach den Hauptaufgaben, die die europäischen Journalisten für sich definieren, so nannte mit 64 Prozent die Merheit die Analyse und Interpretation des Immobilienmarktes. Deutsche Immobilienjournalisten dagegen nennen als wichtigste Aufgabe die Schaffung von mehr Transparenz (72 Prozent, Mehrfachnennungen möglich). Persönliche Kontakte zu Immobilienunternehmen stellen in allen sechs europäischen Ländern die wichtigste Informationsquelle für die Journalisten dar. Mit großem Abstand folgen Informationsquellen wie Verbände, das Internet, unabhängige Experten und Pressekonferenzen und
-mitteilungen.

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