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16. Oktober 2006, 00:00
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DID geht zu 100 Prozent an britische IPD

Die DID Deutsche Immobilien Datenbank, Wiesbaden, geht zu 100 Prozent in den Besitz des britischen Research-unternehmens IPD Ltd. mit Sitz in London über. Die ebs Immobilienakademie, bisher vertreten durch Professor Dr. Karl-Werner Schulte, sowie Professor Dr. Matthias Thomas, die bislang gemeinsam 50 Prozent der Gesellschaft hielten, verkaufen dazu ihre Anteile an IPD, die bereits die übrige Hälfte besitzt. Professor Thomas, auf dessen Doktorarbeit die Struktur der DID gründet, wird Geschäftsführer bleiben, auch das übrige Leitungsteam verändert sich nicht.

Nach Angaben der bisherigen Gesellschafter ist die Aufbauphase der 1998 gegründeten DID abgeschlossen, der Kundenstamm umfasst mehr als 20 institutionelle Investoren und Immobiliengesellschaften. Mit der Übernahme durch IPD soll die Internationalisierung der Immobilienportfolio-Analysen weiter ausgebaut werden. IPD hat sich seit 1985 auf die Erstellung von Immobilienindices, Analyse von Portfolios im Eigentum von Investoren sowie Research konzentriert. Sie bietet ihre Dienste in 20 Ländern an und verfügt über europäische Niederlassungen in Frankreich, Schweden und Großbritannien.

Die Datenbanken der DID enthalten Informationen über 3.490 Grundstücke und 110.000 Mietverträge, die mit einem Verkehrswert von insgesamt mehr als 61 Milliarden Euro rund 53 Prozent des relevanten institutionellen Immobilien-vermögens in Deutschland abbilden.

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