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10. August 2006, 00:00
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ifs Institut: Kaufpreise im Aufwärtstrend

Nach Angaben des Berliner ifs Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen sind die Kaufpreise für Einfamilienhäuser in Westdeutschland im Jahr 2005 um 2,9 Prozent gestiegen. Demnach mussten im Schnitt 173.700 Euro für ein Eigenheim bezahlt werden. In Ostdeutschland kletterte der Durchschnittspreis sogar um sieben Prozent auf 92.900 Euro, liegt aber laut ifs immer noch unter dem Höchststand des Jahres 1999 (107.900 Euro). Dies sind die Ergebnisse einer Untersuchung aller Verkaufsfälle in Deutschland, die das Hamburger Gewos Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung im Auftrag des ifs durchführte.

Bei Eigentumswohnungen sind die Preise in Westdeutschland um 1,9 Prozent auf durchschnittlich 124.200 Euro angestiegen. Im Osten kletterte der Durchschnittspreis um 1,2 Prozent auf 103.400 Euro, was allerdings laut ifs vor allem auf die großen Verkaufszahlen von Eigentumswohnungen in Berlin zurückzuführen ist. Spitzenreiter sowohl bei Eigenheimen als auch bei Eigentumswohnungen ist die Region München mit Durchschnittspreisen von 364.000 und 197.900 Euro.

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