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17. Februar 2006, 00:00
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ifs: Mietanstieg halb so hoch wie Inflation

Während die Mietkosten 2002 und 2003 noch im Gleichschritt mit den Lebenshaltungskosten zugenommen hatten, sind sie in 2004 und 2005 nur um jeweils ein Prozentpunkt angestiegen und lagen unter der Steigerungsrate der Lebenshaltungskosten. Das berichtet das Institut für Städtebau (ifs), Berlin. Ohne die (kalten) Wohnnebenkosten lag der Untersuchnug zufolge der Mietanstieg 2005 mit 0,9 Prozent sogar nur noch knapp halb so hoch wie die allgemeine Inflation.

Den Angaben zufolge zahlten Mieter im vergangenen Jahr in Westdeutschland (einschließlich der kalten Nebenkosten) durchschnittlich rund 445 Euro, Mieter in Ostdeutschland im Schnitt 335 Euro pro Monat für ihre Wohnung. Bei Größen von durchschnittlich 73 Quadratmeter (West), beziehungsweise 63 Quadratmeter (Ost) ergebe sich laut der Studie eine Quadratmetermiete von 6,10 Euro (West) und 5,30 Euro (Ost) im Schnitt.

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