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6. Januar 2006, 00:00
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JLL: Büroleerstände steigen nicht mehr

Der in den vergangenen Jahren als ?Patient? abgestempelte Bürovermietungsmarkt ist auf dem Wege der Genesung, meldet der Immobilienvermarkter Jones Lang LaSalle (JLL). “Zum Ende des Jahres 2005 ist die Talsohle erreicht”, lautet die Kernbotschaft der JLL-Researcher. Dies betrifft jede der fünf Immobilienhochburgen (Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt/Main und München).

Hohe Leerstandsquoten verbuchen die Städte Frankfurt/Main mit 17,5 Prozent und München mit 10,4 Prozent. Eine vergleichsweise moderate Leerstandsquote mit acht Prozent registriert Hamburg. In der Hauptstadt hat sich der Leerstand mit 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stabilisiert und auch in Düsseldorf betrug das Wachstum nur noch 0,2 Prozent-Punkte auf aktuell 12,4 Prozent.

Über alle Städte kumuliert ist das Volumen laut JLL-Bericht im Verlauf der letzten zwölf Monate um nur 2,4 Prozent gestiegen. Für 2006 prognostizieren die Researcher in allen untersuchten Städten ein Sinken des Leerstandes, aufgrund der günstigsten Nachfrageperspektiven, heißt es weiter.

Nebeneffekt: Nach Aussage der JLL-Experten sind die Mieten bereits in Hamburg im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf derzeit durchschnittliche 20,50 Euro je Quadratmeter Bürofläche angestiegen – als erste Stadt unter den Hochburgen.

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