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21. Juli 2006, 00:00
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Offene Fonds: Renditevorteil unterschätzt

Nach einer Studie der Bonner IVG Immobilien AG in Zusammenarbeit mit TNS Emnid überschätzen Anleger die Erträge von Sparanlagen, während sie die Renditen von offenen Immobilienfonds relativ realistisch einschätzen. In der Umfrage wurden Sparbücher, Sparpläne und Sparbriefe als beliebteste Anlageform bezeichnet, 75 Prozent der Befragten setzen auf diese Anlageformen. Allerdings sind die Renditeerwartungen an das Sparbuch mit durchschnittlich 3,4 Prozent per annum deutlich zu hoch gegriffen, tatsächlich wird es im Schnitt lediglich mit einem Prozent jährlich verzinst.

Von Geldmarktfonds erwarten die Anleger jährlich 4,1 Prozent, erzielen aber lediglich 1,8 Prozent. Realistischer sind die Einschätzungen bei offenen Immobilienfonds: Dort erwarten die Anleger 4,9 Prozent per annum, im Jahr 2005 wurden 3,4 Prozent erzielt. Bei geschlossenen Immobilienfonds werden 4,9 Prozent erwartet, der tatsächliche Durchschnitt liegt bei fünf bis 5,5 Prozent. “Der Renditevorteil von Immobilienfonds gegenüber Spargeld oder Geldmarktanlagen ist viel größer, als die meisten denken”, kommentiert IVG-Vorstand Georg Reul die Ergebnisse der Umfrage.

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