Anzeige
Anzeige
2. März 2006, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Strategiewechsel nach Abwertung

Die Fondsgesellschaft DB Real Estate, Frankfurt am Main, will den Auslandsanteilihres vor der Wiedereröffnung stehenden Immobilienfonds “grundbesitz invest” deutlich erhöhen. Zuvor hatte ein unabhängiges Sachverständigtengutachten einen Abwertungsbedarf von 2,4 Prozent festgestellt. Für die deutschen Objekte ergibt sich aus der Neubewertung eine Abwertung von 222 Millionen Euro und damit durchschnittlich 5,7 Prozent. Demgegenüber wurde für die ausländischen Objekte ein Aufwertungsbedarf von durchschnittlich 3,3 Prozent ermittelt.

Der Anteil der Immobilien im europäischen Ausland solle binnen zwei Jahren auf 50 Prozent zunehmen, teilte die Deutsche-Bank-Tochter mit. Vor der Schließung im Dezember hatte das Verhältnis von deutschen zu ausländischen Immobilien noch bei 65 Prozent zu 35 Prozent gelegen. Zu der neuen Fondsstrategie für den “grundbesitz invest” zählt daher die Veräußerung von deutschen Immobilienpaketen. Die DB Real Estate hat bereits zwei Pakete zum Verkauf gestellt: Ein Portfolio von Einzelhandelsimmobilien über rund 275 Millionen Euro und ein Paket von Büroimmobilien über rund 500 Millionen Euro. Für beide Portfolios gäbe es eine große Nachfrage, vor allem von ausländischen Interessenten. Die Verkäufe sollen Unternehmensangaben zufolge noch in der ersten Hälfte dieses Jahres abgeschlossen werden.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Insurtechs unterzeichnen “Berliner Digital-Erklärung”

Auf Initiative des Maklerpools Blau direkt und des Insurtech-Unternehmens Knip haben am 13. Januar 2017 insgesamt 22 Insurtechs sowie zwei Maklerpools die “Berliner Digital-Erklärung” abgegeben. Ziel der Erklärung ist es, den digitalen Wandel der Branche voranzutreiben.

mehr ...

Immobilien

JLL: Hohe Zuwächse bei den Wohnungsmieten

Die Angebotsmieten für Wohnungen haben nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) in 2016 den höchsten Zuwachs der vergangenen Jahre verbucht. Der größte Anstieg wurde in Berlin registriert.

mehr ...

Investmentfonds

VanEck: 2017 markiert Start eines Gold-Bullenmarktes

Das Investmenthaus VanEck rechnet damit, dass in diesem Jahr eine langfristigen Gold-Hausse einsetzt.

mehr ...

Berater

BCA: Wüstenbecker verkauft Aktien

Wie der Oberurseler Maklerpool BCA mitteilt, veräußern Unternehmensgründer Jens Wüstenbecker und die Wüstenbecker GmbH & Co. KG ihre Aktien an der BCA AG. Vorübergehend übernimmt demnach die BBG aus Bayreuth das gesamte Aktienpaket. Mittelfristig soll es an weitere Unternehmen aus der Versicherungs- und Investmentbranche veräußert werden.

mehr ...

Sachwertanlagen

Klumpe Rechtsanwälte: Neue Struktur, mehr Service

Die 1982 von Rechtsanwalt Werner Klumpe gegründete Anwaltskanzlei KSP mit Sitz in Köln firmiert seit dem 1. Januar 2017 unter dem Namen “Klumpe Rechtsanwälte” und hat sich neu positioniert.

mehr ...

Recht

Rentenberater muss Gewerbesteuer zahlen

Die Einkünfte eines selbstständigen Rentenberaters unterliegen der Gewerbesteuer. Sein Berufsbild entspricht nicht den Vergleichsberufen Steuerberater oder Rechtsanwalt. Dies entschied das Finanzgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...