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12. Oktober 2006, 00:00
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Transaktionsvolumen in Hamburg steigt

Nach Erhebungen des Hamburger Immobilienunternehmens Grossmann & Berger ist für den Markt der Hansestadt für das Jahr 2006 ein Rekord-Investmentumsatz zu erwarten. Demnach dürfte das Volumen der Immobilientransaktionen die Marke von 2,3 Milliarden Euro erreichen. Im Jahr 2005 hatten private und institutionelle Investoren für 1,7 Milliarden Euro Bürohäuser, Fach- und Einzelhandelsmärkte, Shoppingcenter und Wohnungen erworben.

Die Investoren kommen zu mehr als 50 Prozent aus dem Ausland – aus Skandinavien, Irland, England sowie zunehmend auch aus Frankreich, Spanien, Australien und weiterhin aus Israel. Grund für das Interesse an Hamburg sei die Rendite, die mit 4,5 Prozent in der Spitze in absoluten Toplagen mehr als ein Prozent höher ist als in den Herkunftsländern der Investoren.

Laut Grossmann & Berger herrschen eindeutige Präferenzen: Die Israelis seien vorwiegend Renditejäger, die Spanier kaufen Bürohäuser, Ladenflächen, Einzelhandels- und Logistikimmobilien, die Dänen dagegen Wohnungen und Einzelhandelsflächen. Die Iren wiederum schauen in erster Linie auf die Mieterträge aus Läden und die Engländer bevorzugen neben Logistikimmobilien alle Arten von Gewerbeimmobilien, meiden aber Wohnimmobilien. Deutsche Kunden kaufen grundsätzlich nur beste Qualität. Hintergrund für das wachsende Interesse am Hamburger Markt sei meist nicht die Hoffnung auf besonders hohe, sondern auf besonders solide Renditen.

Stark gefragte Lagen für Büro- und Geschäftshäuser bleiben die Haupteinkaufsstraßen wie Mönckebergstraße, Spitalerstraße, Neuer Wall und Jungfernstieg. Angebot und Umsatz sind in diesen Lagen allerdings äußerst gering. Ansonsten sei der Markt eher durch das Fehlen jeglicher Lagepräferenzen charakterisiert.

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