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7. November 2006, 00:00
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USA: Mieten und Anfangsrenditen steigen

Die Oppenheim Immobilien-Kapitalanlagegesellschaft (OIK), Wiesbaden, erwartet, dass sich die Erholung an den Immobilienmärkten Nordamerikas in 2007 fortsetzt und zu weiter steigenden Mieten führt. Allerdings – so das Ergebnis der aktuellen Marktanalyse – werde diese Entwicklung schwächer ausfallen, als in den vergangenen 18 Monaten.

?Nicht zuletzt aufgrund der Beendigung des Booms am Wohneigentumsmarkt werden die Volkswirtschaften der USA und Kanadas im Jahr 2007 mit geringeren Wachstumsraten expandieren als in den letzten Jahren?, erklärt Dr. Oliver Voß, Leiter Research der OIK. Für die USA sei im Jahr 2007 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 2,4 Prozent zu erwarten (2006: 3,6 Prozent), für Kanada ein Zuwachs um 2,6 Prozent (2006: 3,1 Prozent).

Der Bedarf der Mieter an zusätzlichen Flächen werde daher geringer ausfallen mit der Konsequenz einer niedrigeren, aber nach wie vor positiven Nettoabsorption. ?Im Apartment-Sektor ist zu befürchten, dass viele Mietwohneinheiten, die im Zuge des Hauspreis-Booms in Eigentumswohnungen umgewandelt wurden, wieder zur Anmietung angeboten werden?, so Voß. Am Bürovermietungsmarkt setze sich der zyklische Aufschwung zwar fort, der Leerstandsabbau werde sich jedoch verlangsamen.

Laut OIK wird der Büromarkt der einzige Sektor sein, der ein Mietwachstum deutlich oberhalb der Inflationsrate aufweisen kann. Im Mietwohnungs- und Logistikbereich sei zumindest mit einem Inflationsausgleich durch steigende Mieten zu rechnen, während die Einzelhandelsmieten der allgemeinen Preissteigerungsrate leicht hinterher hinken werden. Nach Aussage von Voß ist in allen Immobiliensektoren ab 2007 ein Anstieg der Anfangsrenditen vorstellbar. Dies gelte aufgrund des im Vergleich zu Kanada höheren Zinsniveaus vor allem für die USA.

?Der Effekt leicht anziehender Anfangsrenditen auf die Immobilienpreise dürfte jedoch dadurch mehr als ausgeglichen werden, dass die Mieten in allen Nutzungsarten weiter ansteigen?, so Voß. Daher sei zu erwarten, dass sich die Total Returns von Immobilien nach dem extremen Schub der letzten beiden Jahre auf normalem Niveau stabilisieren. Im vergangenen Jahr erreichten US-Immobilien im Durchschnitt einen Total Return von über 20 Prozent, in Kanada lag er bei 18,7 Prozent.

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