Anzeige
Anzeige
10. Juli 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Baulandpreise: Seit 1997 plus 83 Prozent

Die Baulandpreise in Westdeutschland sind nach Angaben des Berliner ifs Städtebauinstituts in den vergangenen zehn Jahren drastisch gestiegen. Demnach lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis baureifen Landes in 2006 mit 143 Euro um 83,3 Prozent über dem Wert von 1997
(78 Euro). Im Vergleich zum Jahr 2005 hat er um 2,1 Prozent zugelegt.

?Vor dem Hintergrund der seit 1995 rückläufigen Bautätigkeit hätte man eigentlich sinkende Baulandpreise erwarten dürfen. Das Gegenteil ist der Fall: Die Grundstücke haben sich kontinuierlich von Jahr zu Jahr verteuert. Offensichtlich haben die Kommunen das Baulandangebot künstlich verknappt und damit die Marktmechanismen weitgehend außer Kraft gesetzt?, so ifs-Leiter Dr. Stefan Jokl. Seit 1997 sei die Zahl der Baugenehmigungen in Westdeutschland um 43,3 Prozent gesunken

In Ostdeutschland sind die Baulandpreise dagegen in den vergangenen zehn Jahren lediglich um 12,2 Prozent von 41 auf aktuell 46 Euro pro Quadratmeter geklettert. Im Vergleich zu 2005 gingen sie sogar um um 6,1 Prozent zurück. Der Durchschnittswert für Gesamtdeutschland hat sich gegenüber 2005 um 3,4 Prozent von 116 auf 120 Euro pro Quadratmeter erhöht.

Die höchsten Preise werden laut ifs in Berlin, Hamburg und Bayern verzeichnet. Dort mussten die Käufer im Jahr 2006 pro Quadratmeter 402, 395 und 249 Euro aufwenden. In den Flächenbundesländern sind die teuersten Grundstücke in Bayern (249 Euro pro Quadratmeter), Baden-Württemberg (175 Euro) und Nordrhein-Westfalen (139 Euro) zu finden. Am Ende dieser Skala liegen Sachsen (47 Euro), Sachsen-Anhalt (41 Euro) und Thüringen (36 Euro). (bk)

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Tilgungsoptionen im Niedrigzinsumfeld

Zwar erleichtern die Niedrigzinsen den Eigenheimkauf, jedoch bergen sie auch Gefahren. Durch die geringen Zinsen werden die monatlichen Raten insgesamt niedriger, wodurch die Tilgung in geringerem Maße ansteigt. Viele Produktgeber verlangen daher höhere Tilgungsraten.

mehr ...

Investmentfonds

Donald “Robin Hood” Trump, der protektionistische Rächer

Seit Ende des II. Weltkriegs waren die Beziehungen zwischen deutschen Regierungschefs und US-Präsidenten meistens von herzlicher Wärme geprägt. Doch wenn man sich die Bilder des Besuchs von Angela Merkel bei Donald Trump zu Gemüte führt, weiß man, was politische Eiszeit ist. 

mehr ...

Berater

Feeling über Fakten: Setzen Sie Ihr Produkt ins richtige Licht

Manch ein Berater wundert sich: Er präsentiert seinem Kunden ein exzellentes Produkt. Mit idealen Konditionen. Er rechnet Zahlen aus und betont die hohen Sicherheiten. Doch sein Gegenüber beißt nicht an. Der Grund ist oft einfach: Ihr Kunde fühlt es nicht. Die Rankel-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...