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6. September 2007, 00:00
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BFW warnt vor Einbruch beim Wohnungsbau

Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungs-unternehmen (BFW), Berlin, warnt vor dem Einbruch im Wohnungsneubau.

?Im Jahr 2008 dürften die Baufertigstellungen auf einen historischen Tiefpunkt von weniger als 200.000 Wohnungen fallen. Hierfür sind auch die fehlenden Impulse für den Wohnungsneubau verantwortlich?, sagt BFW-Vorsitzender Walter Rasch.

Im ersten Halbjahr 2007 wurden demnach nur noch rund 87.600 Baugenehmigungen erteilt, ein Minus von rund 38 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Ursache liege besonders im Genehmigungseinbruch bei Ein- und Zweifamilienhäusern um rund 46 Prozent. Doch auch beim Geschosswohnungsneubau ist ein erheblicher Rückgang um 18 Prozent zu verzeichnen.

?Auf der einen Seite steigen die Kosten für die Errichtung neuer Wohnungen. Auf der anderen Seite wurden Förderinstrumente wie die Eigenheimzulage abgeschafft, die vielen Bürgern den Kauf einer Immobilie erschwinglich gemacht haben?, verweist Rasch auf die Ursachen der Misere. Die Baupreise seien in den vergangenen zwei Jahren um rund zehn Prozent, die Bauzinsen um rund 1,5 Prozent und die Mehrwertsteuer um drei Prozent gestiegen.

Rasch spricht sich daher vehement dafür aus, neue Anreize zu schaffen. Neben der Riester-Förderung für den Immobilienerwerb müsse die Politik auch eine Wiederbelebung der degressiven Abschreibung, etwa speziell beim seniorengerechten Bauen, in Betracht ziehen. (bk)

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