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7. November 2007, 00:00
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Büroimmobilien: Die Baisse ist vorüber

Deutsche Bürotürme werden in diesem Jahr einen Wertzuwachs von zwei Prozent verbuchen, prognostiziert das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Köln.

In einer aktuellen Studie hat das IW nachgewiesen, dass der Wert der Immobilien positiv mit der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung korreliert. Wächst die Wirtschaft real um einen Prozentpunkt, nehmen Büroimmobilien um etwa zwei Prozentpunkte an Wert zu.

Australien und Deutschland seien die einzigen Länder der OECD, in denen Wertänderungsrenditen in diesem Jahr positiv ausfallen, so die Autoren der Studie. Damit taste sich die Bundesrepublik zwar an die internationale Konkurrenz heran, doch es bleibe immer noch ein Unterschied von fast zehn Prozentpunkten zu dem Niveau anderer wichtiger Industrieländer. Dieser Zusammenhang erklärt, warum etwa in Irland die Immobilienpreise immer neue Rekordhöhen erreichen: Auf der Grünen Insel legte die Wirtschaft in den vergangenen zwei Jahrzehnten um rund sechs Prozent p.a. zu, in Deutschland aber nur um zwei Prozent pro Jahr.

Auch der Total Return (Einkommensrendite plus Wertsteigerung) signalisiert laut IW Nachholbedarf für Deutschland: In Frankreich, Schweden, Irland und dem Vereinigten Königreich lag die Immobilienrendite im Jahr 2006 bei über 20 Prozent, in Deutschland mit -0,9 Prozent sogar im negativen Bereich. Als Datengrundlage der Studie dienten knapp 20jährige Zeitreihen der Investment Property Databank für sieben Länder. (hi)

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