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1. Juni 2007, 00:00
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BulwienGesa ratet erstmals offene Immobilienfonds

Anleger können bei der Auswahl offener Immobilienfonds auf ein neues Rating zurückgreifen: Die BulwienGesa AG, Berlin, hat Ergebnisse ihres Global Property Portfolio Scores (GPPS) vorgestellt.

Von den 32 untersuchten Portfolien erhielten nur die drei vom Sparkassen-Fondsdienstleister Deka gemanagten WestInvest-Fonds die Bewertung ?gut?.

Jedoch erzielte der erstplatzierte WestInvest Interselect laut Bundesverband BVI eine Jahresperformance von 3,8 Prozent. Der Zweitplatzierte WestInvest1 kann lediglich eine Performance von 3,1 Prozent auf Jahressicht aufweisen ? beide Fonds liegen damit deutlich unter dem Durchschnittswert von 5,1 Prozent. Allerdings ist die Rendite der Branche durch große Paketverkäufe einzelner Fondsgesellschaften gesteigert worden (cash-online berichtete). Diese Verkäufe seien jedoch in die GPPS eingeflossen, teilt BulwienGesa mit.

Das Verfahren fokussiert ausschließlich auf die Asset-Substanz von Immobilienportfolien. Dabei werden Merkmale wie Standortqualität, Position der Gebäude in ihren Teilmärkten und strukturelle Merkmale des Portfolios überprüft. Als Basis dienen aktuelle Geschäftsberichte der Fondsgesellschaften, Datenbanken von BulwienGesa und teilweise gelieferte Mieterstrukturdaten.

Bis zum Herbst will BulwienGesa die Analyse um REITs, börsennotierte Immobiliengesellschaften und Spezialfonds erweitern. Die Portfolien britischer, französischer und österreichischer Fonds sollen bis 2008 nach dem GPPS-Verfahren untersucht werden. Bis zum vergangenen Jahr lieferte BulwienGesa Daten für die Scope-Ratings.

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