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18. Juni 2007, 00:00
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Einzelhandel: Stagnation in Deutschland

Der Einzelhandel wird sich im europäischen Vergleich am stärksten in Russland, Tschechien, Slowakei, Estland, Ungarn, Slowenien und der Türkei entwickeln – eher trüb sind dagegen die Aussichten für Deutschland. Dies ist ein Ergebnis einer aktuellen Trendstudie der Degi Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds, Frankfurt.

?Die Einzelhandelsmärkte in Ost- und Südosteuropa haben einen beachtlichen quantitativen wie qualitativen Nachholbedarf und weisen ein durch die volkswirtschaftliche Entwicklung hohes Wachstumspotenzial auf?, sagt Dr. Thomas Beyerle, zuständig für Leiter Research & Strategie bei der Degi gegenüber cash-online. Dagegen wandelt sich in den westeuropäischen Ländern der Einzelhandel qualitativ in Richtung Erlebniswelt.

Nach Degi-Angaben wachsen die jährlichen Einzelhandelsumsätze in der Ukraine und in Russland im Durchschnitt um 18 Prozent. Deutschland schneidet hier sehr schlecht ab: Das Wachstum liegt nur bei 1,6 Prozent, der niedrigste Wert aller 30 untersuchten Länder.

?Deutschland bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau, während die ost- und südosteuropäischen Länder von einem sehr niedrigen Sockel ausgehen?, erklärt Beyerle. Bei den Zahlen handelt es sich um die Durchschnitt von 2004 bis 2008, der somit auch eine Prognose für dieses und das kommende Jahr enthält.

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