Anzeige
Anzeige
12. April 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Fußball-WM belebt deutsche Hotellerie

Das internationale Immobilienberatungsunternehmen Jones Lang LaSalle (JLL) bescheinigt der deutschen Hotelbranche dank der Fußballweltmeisterschaft ein ?extrem gutes Jahr 2006? ? London hat die Nase dennoch weit vorn.

Auch eine zunehmend florierende nationale und globale Wirtschaft hätten für klingelnde Kassen bei den Hoteliers gesorgt. Die Nachfrage aus dem Ausland nahm im Jahresvergleich um 10,1 Prozent zu, wobei der Löwenanteil auf das Konto der WM-Monate Juni und Juli ging. Im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat war hier ein Zuwachs von 39 beziehungsweise 41 Prozent zu beobachten.

Insgesamt registrierte das Statistische Bundesamt für das vergangene Jahr 350 Millionen Übernachtungen in Deutschland, 42 Millionen davon in den sechs von JLL untersuchten Hotelmärkten. Dazu gehören Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg und München. Kein Vergleich allerdings zur britischen Hauptstadt, die mit 132 Millionen Übernachtungen ein Drittel des deutschen Gesamtvolumens auf sich vereinigt oder auch Paris, das allein auf knapp 34 Millionen kommt.

Bis auf zwei Ausnahmen verzeichnet JJL für die betrachteten europäischen Vier- und Fünf-Sterne Hotels in Europa eine Performanceverbesserung. Die Kennziffer Room Yield (durchschnittliche Belegung mal durchschnittlicher Zimmerpreis) nahm in Prag um 0,8 Prozent ab, in Düsseldorf ging der Room Yield um 1,6 Prozent zurück. Der europäische Top-Markt ist nach wie vor London mit einem Room Yield von 256,50 Euro, ein Plus von 25,5 Prozent. Bester deutscher Hotelmarkt ist München (Room Yield: 97,21 Euro, plus 10,2 Prozent), gefolgt von Berlin (Room Yield: 95,41 Euro, plus 23,1 Prozent) und Hamburg (Room Yield: 94,98 Euro, plus 16,8 Prozent).

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Schwäbisch Hall reagiert auf Niedrigzins mit Rückstellungen

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall bildet Sonder-Rückstellungen, um für eine länger anhaltende Niedrigzinsphase gerüstet zu sein. Dass viele Kunden ihre Bauspar-Darlehen nicht mehr abrufen, setzt die Branche unter Druck.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...