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13. März 2007, 00:00
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Immobilienfonds: Verkäufe drei Mal höher als Zukäufe

Offene Immobilienfonds haben im vergangenen Jahr kräftig abgespeckt ? das habe zur Verjüngung der Portfolios beigetragen, stellt der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI), Frankfurt/Main, fest. Demnach wurden insgesamt 340 Objekte im Wert von 17,6 Milliarden Euro verkauft und lediglich 115 Immobilien für 5,5 Milliarden Euro neu erworben. Für die Fondsmanager standen ausländische Immobilien oben auf der Liste: Von ihnen wurden 87 Immobilien neu in die Bestände aufgenommen, im Inland waren es 28. Demgegenüber wurden im Inland 249 Objekte verkauft, im Ausland 91.

Im Zuge der Verkäufe habe sich der Objektbestand deutlich verjüngt. Der Anteil der Immobilien, die bis zu fünf Jahre alt sind, liegt laut BVI aktuell bei 41 Prozent; vor einem Jahr waren es noch 35 Prozent. Der Anteil der Immobilien im Alter von fünf bis zehn Jahren konnte im Verlauf des Jahres 2006 von 18,4 Prozent auf 22,5 Prozent erhöht werden. Der Anteil aller Immobilien, die mehr als 20 Jahre alt sind, sank dagegen von 20 Prozent Ende 2005 auf knapp 13 Prozent Ende 2006. Ein junger Objektbestand wirke sich positiv auf die Wertentwicklung der Immobilien aus, da bei jungen Objekten kein großer Aufwand für Instandhaltung zu leisten ist.

Im Durchschnitt halten offene Immobilienfonds derzeit 41 Prozent ihrer Immobilienbestände in Deutschland, im restlichen Europa liegen 51,8 Prozent, außerhalb Europas 7,2 Prozent.

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