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6. Februar 2007, 00:00
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Investor Polis will an die Börse

Die Polis Immobilien AG, Berlin, plant ihren Börsengang – ein entsprechend günstiges Kapitalmarktumfeld vorausgesetzt – im ersten Halbjahr 2007. Vorgesehen sei eine Notiz im Prime Standard des Amtlichen Marktes, teilte das Unternehmen mit. Das Börsendebüt wird von Unicredit als Konsortialführer begleitet. Der erwartete Erlös aus dem Börsengang, der nach Informationen der ?Börsen-Zeitung? auf etwa 80 Millionen Euro beziffert wird, soll nach Angaben von Polis in den weiteren Ausbau des bestehenden Immobilienportfolios fließen.

?Der Gang an den Kapitalmarkt ermöglicht es uns, die derzeit günstigen Investitionsmöglichkeiten zu nutzen. Es gibt viele attraktive Objekte. Da wollen wir zuschlagen?, sagt der Polis-Geschäftsführer Dr. Alan Cadmus. Derzeit umfasst das Portfolio16 Immobilien im Wert von insgesamt rund 140 Millionen Euro. Der Büroimmobilieninvestor investiert nach eigenen Angaben ausschließlich in Deutschland und hier in Bürogebäude ohne oder mit geringem Einzelhandelsanteil.

Die Aktien der Gesellschaft befinden sich zurzeit je zu rund einem Drittel im Besitz der niederländischen Immobiliengesellschaft Bouwfonds, der Rabobank und im Eigentum der Familie Mann. Den Rest besitzen das Management und rund 50 weitere Investoren.

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