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20. Februar 2007, 00:00
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Neuer Immobilienriese in Europa

Eine der größten französischen Immobiliengesellschaften Foncière des Regions (FdR) will den italienischen Konkurrenten Beni Stabili für bis zu 2,6 Milliarden Euro per Aktientausch übernehmen. Die FdR – seit Ende 2005 auch in Deutschland aktiv – ist mit 35 Prozent bei dem italienischen Unternehmen eingestiegen. Damit wächst das konsolidierte Anlagevermögen der FdR auf über 14 Milliarden Euro ? etwa die Hälfte davon in Frankreich.

?Mit Beni Stabili als Partner haben wir die ideale Plattform für Italien gefunden?, sagt Christophe Kullmann, der Vorstandsvorsitzende der Foncière des Régions, ?mit der Verflechtung unserer Unternehmen kommen wir unserem Ziel, die GFR zu einem echten europäischen Immobilien-Schwergewicht zu machen, einen großen Schritt näher.?

Wie schon bei der Expansion nach Deutschland strebt die FdR an, ihr Geschäftsmodell mit einem breit gefächerten Portfolio unter eigener Verwaltung auch in Italien einzuführen. Die FdR engagiert sich als langfristig orientierter Bestandshalter und Projektentwickler in den Bereichen Wohnen, Bürogebäude, Hotellerie und Freizeiteinrichtungen, Logistik, Stadtentwicklung sowie Parkraumbewirtschaftung.

Beni Stabili gehört zu den führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Italien. Der Bestand im Wert von mehr als vier Milliarden Euro besteht überwiegend aus Büroimmobilien in Norditalien. Das Tauschverhältnis liegt bei einer Foncière-des-Régions-Aktie für 100 Beni-Stabili-Aktien, nach Auszahlung der jeweiligen regulären Dividende sowie einer Sonderdividende in Höhe von 7,50 Euro pro FdR-Aktie. Das französische Unternehmen wird den freien Aktionären von Beni Stabili nach der Hauptversammlung im Mai ein Übernahmeangebot machen.

Ende vergangenen Jahres hatte die Gruppe für 2,5 Milliarden Euro die Immeo Wohnen GmbH mit heutigem Sitz in Oberhausen übernommen und verfügt mittlerweile über 45.500 Wohnungen und 300 Mitarbeiter in Deutschland. Nach dem Einstieg in Italien beschäftigt die Groupe Foncière des Régions nun insgesamt mehr als 750 Menschen in drei europäischen Ländern

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