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29. November 2007, 00:00
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Offene Fonds: Einer reißt den Durchschnitt runter

Nachdem die deutschen offenen Immobilienfonds im laufenden Jahr eine deutliche Steigerung des Fondsvolumens verzeichnen konnten, mussten sie im Oktober Abflüsse in Höhe von 1,45 Milliarden Euro hinnehmen.

Dies geht allerdings vor allem auf den Degi-Grundwertfonds zurück, aus dem Anleger in diesem Monat 1,94 Milliarden Euro abzogen. Andere Fonds verbuchten dagegen Zuflüsse.

Den größten Zuwachs im Oktober verbuchte die Fondsgesellschaft KanAm mit 147,5 Millionen Euro. An zweiter Stelle liegt Credit Suisse mit 144,5 Millionen Euro, gefolgt von der Commerz Real AG mit 131 Millionen Euro. Seit Jahresanfang konnte der KanAm grundinvest Fonds mit 1,33 Milliarden Euro per Saldo die meisten Anlegergelder einsammeln, gefolgt vom SEB Immo Invest mit 1,19 Milliarden Euro.

Bis Ende September hatten die Fonds einen Nettozufluss von 7,24 Millarden Euro erreicht, durch den Rückgang im Oktober schrumpft diese Zahl auf 5,79 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr 2006 mussten sie dagegen noch einen Rückgang des Fondsvermögens um acht Milliarden Euro hinnehmen. Insgesamt hatten die Deutschen Ende Oktober 82 Milliarden Euro in der Anlageklasse angelegt. (bk)

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