Anzeige
6. Februar 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

PwC-Studie: Gute Aussichten für 2007

Nach einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) steht dem deutschen Immobilienmarkt ein positives Jahr bevor. Vor allem die Metropolen im Süden und Norden Deutschlands werden vom wieder erwachten Interesse internationaler Investoren profitieren. Dies geht aus einer Befragung unter knapp 400 internationalen Immobilienexperten hervor, die die Frankfurter Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zusammen mit dem Urban Land Institute (ULI) durchgeführt hat.

Erstmals seit dem Beginn der PwC-Marktanalyse im Jahr 2004 haben München und Hamburg den Sprung in die Top-Ten-Investitionsstandorte Europas geschafft. ?Für den deutschen Markt sprechen nicht nur die günstigen Konjunkturperspektiven, sondern auch die im europäischen Vergleich niedrigen Immobilienpreise”, erläutert Dr. Helmut Trappmann, Leiter des Bereichs Real Estate bei PwC. Zusätzliche Impulse erwarten die Wirtschaftsprüfer von der für 2007 erwarteten Zulassung von börsennotierten Immobilienfonds in Deutschland, den so genannten G-REITs (German Real Estate Investment Trusts). Um vom bis 2009 ermäßigten Steuersatz für Veräußerungsgewinne profitieren zu können, dürften viele Unternehmen laut Trappmannihre Gewerbeimmobilien schnell in einen REIT einbringen. Zudem werde die geplante Novellierung des Investmentgesetzes den Standort Deutschland für Immobilieninvestitionen insgesamt attraktiver gestalten.

Gemessen an der Bewertung von Ertrag und Risiko durch die befragten Branchenexperten bleibt Paris im Jahr 2007 der attraktivste Immobilienmarkt Europas. London folgt wie bereits in 2006 auf dem zweiten Platz. Einen großen Sprung nach vorn machte München, das sich im Jahresvergleich vom 17. auf den vierten Platz hinter Stockholm vorschob. Hamburg verbesserte sich um fünf Positionen auf Rang neun. “Für Hamburg und München sprechen die hervorragenden Perspektiven bei Büroimmobilien. Zwei Drittel der Befragten geben hier Kaufempfehlungen. In Paris würden demgegenüber nur knapp 54 Prozent und in London lediglich 40 Prozent der Branchenexperten zum Kauf von Büroflächen raten”, so Trappmann.

Berlin rangiert demgegenüber im Standortvergleich auf Platz 25, Frankfurt am Main ist mit Rang 27 sogar europäisches Schlusslicht. Beide Städte leiden nach Ansicht der Befragten weiterhin unter einem Überangebot an Büro- und Geschäftsflächen. So lag die Leerstandsquote bei Büroimmobilien im dritten Quartal 2006 in Frankfurt bei 14,5 Prozent und in Berlin bei 10,1 Prozent. Demgegenüber erreichte München einen Wert von 8,3 Prozent und Hamburg sogar eine Quote von lediglich 7,9 Prozent.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...