Anzeige
4. Juni 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Risiken bei Investitionen in Megacitys

Die Degi Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds, Frankfurt, hat in einer Studie auf den enormen Nachholbedarf an Infrastruktur in den Megacitys von Entwicklungs- und Schwellenländern hingewiesen ? gleichwohl seien Investitionen riskant.

Nach Berechnungen der Dresdner-Bank-Fondstochter beträgt die Gesamtbürofläche (Grade A) aller untersuchten Schwellen- und Entwicklungsländer gerade einmal 61,4 Prozent des Büroflächenbestands von New York. Dies zeige den großen Bedarf der Städte mit mehr als zehn Millionen Einwohnern wie beispielsweise Istanbul, Moskau, Mumbai oder Jakarta.

Diese sogenannten Megacitys gibt es zwar auf fast allen Kontinenten, vornehmlich sind sie jedoch ein Phänomen wirtschaftlich schwach entwickelter Regionen. Von den zurzeit existieren den 26 Megacitys liegen nur sieben in Industrie- bzw. Dienstleistungsnationen, 19 in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Ein Investment in diese wachsenden, bislang schwach entwickelten Metropolen locke einerseits mit weit überdurchschnittlichen Anfangsrenditen, berge aber andererseits auch starke Risiken aufgrund der schwer vorhersagbaren wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in diesen Regionen, so die Degi. Vergleicht man die Spitzenmieten, zeigt sich, dass insbesondere die Schwellenländer das Niveau der Industrienationen fast erreichen. Dies impliziert eine hohe Nachfrage nach Büroflächen bei knappem Angebot. Jedoch: Neue Gebäude allein sorgen noch lange nicht für eine Beschäftigungsnachfrage und dadurch für einen stabilen Cashflow, gibt die Degi zu bedenken.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...