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18. Mai 2007, 00:00
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Union Investment: Kehraus beendet

Mit der Union Investment Real Estate AG, Hamburg, hat ein weiterer Anbieter offener Immobilienfonds sich in großem Stil von Immobilien in Deutschland getrennt und damit nach eigenen Angaben die Umstrukturierung beendet. Im Rahmen einer Portfoliotransaktion wurden 53 deutsche Objekte vorrangig aus den Beständen der offenen Immobilienfonds UniImmo Deutschland (vormals Difa-Fonds Nr. 1) und UniImmo Europa (vormals Difa-Grund) sowie die mit zwei Bauabschnitten zu beiden Fonds gehörende “Frankfurter Welle” veräußert. Bereits Ende Oktober 2006 hatte die Gesellschaft zwei Portfolios mit insgesamt 14 deutschen Büroimmobilien verkauft.

Käufer des unter dem Namen “Pegasus” gehandelten Portfolios mit Schwerpunkt in den Regionen Rhein-Main und Berlin sind Morgan Stanley (MSREF) und die Bonner IVG Immobilien AG. Auf MSREF entfällt ein Teilportfolio mit 28 Objekten des UniImmo Deutschland mit einem Gesamtpreis von 1,36 Milliarden Euro, zu dem auch das “Neue Kranzler Eck” in Berlin gehört. IVG erwirbt das zweite Teilportfolio mit 25 vorrangig aus dem UniImmo Europa stammenden Objekten zu einem Gesamtpreis von 495 Millionen Euro. Die “Frankfurter Welle” wurde darüber hinaus für 703 Millionen Euro an MSREF veräußert. Nach Angaben von Union Investment Real Estate wurden mit den erzielten Verkaufspreisen die Sachverständigenwerte übertroffen.

Mit dem Verkauf sinkt der Deutschland-Anteil im UniImmo Deutschland von 70,6 auf 57,5 Prozent, beim UniImmo Europa von 40,3 auf 35 Prozent. In den bürolastigen “Pegasus”-Portfolios wurden laut Dr. Frank Billand, Vorstand der Union Investment Real Estate AG, vor allem Gebäude zusammengefasst, die der Portfoliostrategie der Fonds nicht mehr entsprechen und für die der optimale Verkaufszeitpunkt gekommen sei. Die beiden Fonds sind nach dem Verkauf weiterhin mit einem Immobilienvermögen von 4,8 Milliarden Euro und 81 Objekten in Deutschland investiert. Da durch den Verkaufsgewinn mit einem deutlichen Anstieg der Anteilswerte der beiden Fonds zu rechnen sei, werde die Ausgabe der Anteilscheine zur Vermeidung von Spekulationen voraussichtlich bis zum dritten Quartal dieses Jahres ausgesetzt.

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