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21. Januar 2008, 00:00
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Kreditverkäufe: Verbände fordern Schutzmaßnahmen

Beim Verkauf von Immobilienkrediten durch Banken sollen Verbraucher und Unternehmen besser geschützt werden. Das fordern der Immobilienverband Deutschland (IVD) sowie der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, beide Berlin. Der Bundestags-Finanzauschuss wird sich am 23. Januar mit diesem Thema befassen.

Der IVD verlangt ein Sonderkündigungsrecht für Kreditnehmer, die ihre Darlehen regelmäßig bedient haben. Zudem sollen sie im Fall eines Kreditverkaufs ein Recht auf sofortige Information haben. Der GdW fordert dagegen ein gesetzliches Verbot der Abtretung von Krediten an Nichtbanken. Er weist zudem darauf hin, dass die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft im Schnitt 80 Prozent ihrer Kosten über Darlehen finanziert und daher in besonderem Maße auf Verlässlichkeit angewiesen sei.

Union und SPD wollen möglichen Missbrauch unterbinden, sind sich jedoch noch nicht über das Vorgehen einig. Während die SPD ein generelles Sonderkündigungsrecht befürwortet, lehnt die Union dies ab. Im Gespräch sind zudem eine Informationspflicht der Banken gegenüber den Kunden sowie ein erweiterter Kündigungsschutz. (bk)

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