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13. Oktober 2008, 00:00
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Mehr Wohnfläche denn je für Bundesdeutsche

Die durchschnittliche Pro-Kopf-Wohnfläche ist 2007 auf den neuen Höchststand von 41,9 Quadratmetern geklettert. In 2006 hatte sie noch 41,6 Quadratmeter, im Jahr davor 41,2 Quadratmeter betragen. Dies ergeben Berechnungen des ifs Städtebauinstituts in Berlin.

Zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es laut ifs erhebliche Unterschiede: An der Spitze der durchschnittlichen Wohnfläche pro Bundesbürger steht weiterhin das Saarland mit 47,7 Quadratmetern vor Rheinland-Pfalz (46,8) und Niedersachsen (45,1). Das Schlusslicht bildet Hamburg, wo durchschnittlich lediglich 36,1 Quadratmeter Wohnraum pro Kopf zur Verfügung steht.

Der Unterschied zwischen west- und ostdeutschen Bundesbürgern hat sich nach ifs-Angaben nicht weiter verringert: In Ostdeutschland wuchs die Wohnfläche nur um 0,1 Quadratmeter auf nunmehr 39 Quadratmeter. In Westdeutschland hingegen stieg die Wohnfläche um rund 0,4 Quadratmeter auf 42,6 Quadratmeter. Auf lange Sicht hingegen haben sich Ost und West stark angenähert: 1989 hatten ostdeutsche Bürger mit 27,4 Quadratmeter noch 9,3 Quadratmeter weniger Wohnfläche zur Verfügung als westdeutsche (36,7). (mo)

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