Anzeige
3. Juni 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Teure Büromärkte in Schwellenländern

Nach Berechnungen des internationalen Immobilienberatungsunternehmens CB Richard Ellis (CBRE) sind das Londoner West End, Moskau, Tokios Inner Central und Mumbai die vier teuersten Bürostandorte der Welt. Das geht aus dem von CBRE halbjährlich veröffentlichten Global Market Rents Report hervor.

?Schwellenländer dominieren den globalen Anstieg. Dies liegt zum einen am Missverhältnis zwischen Nachfrage und Angebot an geeigneten Flächen und zum anderen am Wertverlust des US-Dollars im Vergleich zu den Lokalwährungen?, kommentiert Jan Linsin, Head of Research bei CB Richard Ellis in Deutschland mit Sitz in Frankfurt.Unter den zehn teuersten Standorten der Welt gab es laut CBRE in den vergangenen sechs Monaten zwei Neuzugänge: Singapur und Dubai. In Singapur werden 78,86 Euro pro Quadratmeter monatlich verlangt, in Dubai sind es 72,73 Euro. In Moskau haben sich die Raumkosten in den vergangenen zwölf Monaten nahezu verdoppelt. So konnte sich die russische Hauptstadt um vier Positionen auf den zweiten Platz vorschieben. Midtown Manhattan bleibt mit einem Quadratmeterpreis von 58,55 Euro der teuerste Büromarkt in Nordamerika.

Die einzigen deutschen Standorte unter den Top 50 der Welt sind Frankfurt am Main auf Platz 26 und München auf Platz 40. ?Die Unsicherheiten mancher Volkswirtschaften und die gegenwärtige Situation auf den Finanzmärkten haben auf die Kosten für Büroflächen keinen Einfluss. Diese steigen stärker als die globale Inflation?, so Linsin zum allgemeinen Preisniveau. (te)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Münchener Verein baut Eigenkapitalbasis aus

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe konnte im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 99,6 Millionen Euro erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 5,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Die Top Sechs der teuersten und günstigsten Studentenstädte

Nicht alle Studenten leben gerne in WGs, in einigen Hochschulstädten ist das Leben ohne Mitbewohner aber besonders teuer. Immowelt hat untersucht, wo Studenten am teuersten wohnen und in welchen Städten die Mieten besonders niedrig sind.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...