Anzeige
Anzeige
13. November 2009, 12:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Büro-Spitzenrenditen stabilisieren sich europaweit

Während der Tiefpunkt der Investmentmärkte in Sicht ist, stabilisieren sich die Spitzenrenditen für Büroflächen europaweit. Zu diesem Ergebnis kommt der Prime European Office Yields Tracker für das dritte Quartal 2009 der internationalen Immobilienberatung Jones Lang LaSalle (JLL).

Immomeldung1-127x150 in Büro-Spitzenrenditen stabilisieren sich europaweit Die europaweit gewichtete Spitzenrendite sank laut JLL um fünf Basispunkte auf sechs Prozent, vor allem aufgrund des Renditerückgangs in den westeuropäischen Büromärkten. Die Renditen in Mittel- und Osteuropa blieben dagegen unverändert. In Sekundärmärkten stiegen die Spitzenrenditen weiterhin.

Von den insgesamt 46 analysierten Märkten zeigten nach JLL-Angaben mit Eindhoven, Bukarest und Utrecht nur drei Märkte einen Anstieg (Dekompression) der Rendite, während zehn einen Renditerückgang (Kompression) zwischen 50 (Leeds) und fünf Basispunkten (Brüssel, Göteborg und Malmö) zu verzeichnen hatten. Im Londoner West End sank die die Spitzenrendite der Untersuchung zufolge um 25 Basispunkte, in der Londoner City stagnierten die Renditen, nachdem sie bereits im zweiten Quartal 2009 um 25 Basispunkte gesunken waren.

Trotz des insgesamt anhaltenden Stabilisierungstrends bewegten sich die Spitzenrenditen in Europa weiterhin über dem Niveau des Vergleichzeitraums des Vorjahres (5,35 Prozent) und deutlich über den Spitzenwerten des Jahres 2007 (zweites Quartal 2007: 4,3 Prozent).

“Das Investoreninteresse ist ganz eindeutig konzentriert auf Spitzenimmobilien in 1a-Lagen der Kernmärkte, in denen der Cash-flow stimmt. Es hat dabei wieder die Bereitschaft zugenommen, in Bieterprozesse einzutreten und für beste Immobilien, die an bonitätsstarke Mieter langfristig vermietet sind, die Preise auf ein neues Niveau zu heben. Besonders im Fokus: London und Paris . Mit dem zunehmenden Mangel passender Gelegenheiten auf der Angebotsseite sind die Investoren allerdings gezwungen, überall in Europa neue Lagen in Betracht zu ziehen. Das könnte natürlich die Renditen in der Region weiter drücken”, so Chris Staveley, Leiter des Pan-European-Capital-Markets-Teams bei JLL.

Die Kapitalwerte sieht Staveley weiter deutlich unter ihrem Spitzenniveau: “Sie werden solange unter Druck bleiben, bis neue Finanzierungsmittel zur Verfügung stehen und die Investoren bereit sind, wieder mehr immobilienspezifische Risiken, wie zum Beispiel Leerstände oder Re-Development auf sich zu nehmen. Während sich die Spitzenrenditen stabilisieren, fallen allerdings in den meisten Märkten die Mieten”. (te)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...

Immobilien

Die Top Sechs der teuersten und günstigsten Studentenstädte

Nicht alle Studenten leben gerne in WGs, in einigen Hochschulstädten ist das Leben ohne Mitbewohner aber besonders teuer. Immowelt hat untersucht, wo Studenten am teuersten wohnen und in welchen Städten die Mieten besonders niedrig sind.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...