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26. Februar 2009, 00:00
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Büros in Hongkong und Tokio am teuersten

Nach neun Jahren ist London nicht mehr der teuerste Bürostandort der Welt, sondern liegt hinter Hongkong und Tokio nur noch auf dem dritten Rang. Der teuerste deutsche Markt bleibt Frankfurt, so die Veröffentlichung ?Office Space Across the World 2009? des internationalen Immobilienberaters Cushman & Wakefield (C&W).

Die Bruttomiete betrage in Hongkong 145 Euro pro Quadratmeter im Monat. In Tokio sind monatlich 132 Euro für einen Quadratmeter zu zahlen, im Londoner West End mittlerweile 117 Euro, so C&W.

Laut Jörg Ettmann, Leiter der Bürovermietung von C&W in Deutschland, habe die Nachfrage von Finanzdienstleistern über die letzten Jahre die Mietpreise im Londoner West End kontinuierlich in die Höhe getrieben. Entsprechend stark seien die Auswirkungen der Finanz- und Bankenkrise dort zu spüren. “Doch sinkende Mieten und das schwache Pfund haben diesen Standort mittlerweile für internationale Unternehmen wieder erschwinglich und attraktiv gemacht?, resümiert er.

Für die Studie wurden die Mietkosten an 202 Standorten in 57 Ländern weltweit untersucht: Insgesamt sind an 58 Prozent der untersuchten Standorte die Mieten im vergangenen Jahr gestiegen, bei 26 Prozent blieben sie stabil und an 16 Prozent der Bürostandorte sind sie gefallen. Am besten entwickelt hätten sich die südamerikanischen Länder ? dort seien die Büromieten durchschnittlich um zwölf Prozent gestiegen. Größter Verlierer war laut C&W Westeuropa, wo die Mieten um ein Prozent gewachsen sind.

Frankfurt bleibt teuerster deutscher Bürostandort

Von den acht großen Bürostandorten in Deutschland ist der ?Central Business District? (CBD) in Frankfurt mit netto 38 Euro pro Quadratmeter im Monat Spitzenmiete der teuerste Standort in Deutschland und belegt den 18. Platz im internationalen Ranking. Es folgen München (netto 31 Euro) und Hamburg (netto 24 Euro). (mo)

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