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30. April 2009, 00:00
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Deutsche Hypo: Demografie überschätzt

Die Auswirkungen demografischer Entwicklungen auf die gewerblichen Immobilienmärkte werden tendenziell überschätzt. Zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Studie der Nord-LB-Tochter Deutsche Hypo, Hannover. Besonders bei Büroimmobilien kommen die Forscher zu einem weit weniger kritischen Ergebnis als andere Untersuchungen.

?Es besteht die Gefahr einer Überbewertung demografischer Herausforderungen. Die Konsequenzen sind verminderte Finanzierungsfazilitäten speziell in als gefährdet angesehenen Immobiliensegmenten und daraus resultierende Knappheiten?, so Deutsche-Hypo-Vorstand Andreas Pohl.

In einem üblichen Finanzierungshorizont sieht Pohl derzeit für kein gewerbliches Immobiliensegment spürbare Auswirkungen. Sein Unternehmen behalte deshalb die als besonders demografiegefährdet geltende Finanzierung von Büroimmobilien als Kernsegment bei.

Aufgrund der alles überlagernden Abhängigkeit von der Produktions- und Beschäftigungsentwicklung sei der demografische Einfluss auf die Büroflächennachfrage nur von sehr indirekter Natur, meint die Deutsche Hypo. Auch regional betrachtet, werde die Herausbildung von Wachstumspolen insbesondere im Dienstleistungssektor den Markt weit deutlicher beeinflussen als die Demografie. (hb)

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