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8. Dezember 2009, 09:35
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Offene Fonds aktivste Handelsimmobilien-Anleger

Kemper’s Jones Lang LaSalle, Retail-Spezialist der Jones Lang LaSalle-Gruppe, hat die Investorengruppen auf dem Investmentmarkt für deutsche Handelsimmobilien in den ersten drei Quartalen 2009 analysiert. Demnach sind 0ffene Publikumsfonds die Hauptakteure des Markts.

Mall-127x150 in Offene Fonds aktivste Handelsimmobilien-AnlegerBasis der Untersuchung sind sämtliche bekannt gewordenen Transaktionen aller Handelsimmobilienkategorien (Geschäftshäuser, Fachmarktprodukte, Shopping Center, Warenhäuser).

Seit dem dritten Quartal ist auf dem Investmentmarkt für Handelsimmobilien ein spürbarer Aufwärtstrend erkennbar. Das aufgelaufene Transaktionsvolumen in den ersten drei Quartalen beläuft sich nach Berechnungen von Kemper’s Jones Lang LaSalle auf rund 2,2 Milliarden Euro.

Die beiden wichtigsten Investorengruppen sind dabei offene Publikumsfonds mit rund 548 Millionen Euro Transaktionsvolumen, gefolgt von Asset/Fonds-Managern mit 311 Millionen Euro. Geschlossene Fonds (236 Millionen Euro), Projektentwickler (192) und Privatinvestoren sowie Family Offices (180) komplettieren die Top Fünf der aktivsten Investorengruppen.

Nur Fonds erreichen Vorjahresniveau

Laut der Untersuchung liegen offene und geschlossene Fonds sowie Projektentwickler mit den genannten Transaktionsvolumina ungefähr auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Dagegen sind die Volumina im Bereich Asset/Fonds-Manager von fast 900 auf rund 310 Millionen Euro zurückgegangen. Bei den Privatinvestoren und Family Offices beziehungsweise Vermögensverwaltungsgesellschaften sank das Volumen von 637 auf 180 Millionen Euro.

Stark rückläufig zeigen sich dagegen Immobilien-AGs/Reits und Versicherungen, die in den ersten drei Quartalen 2008 noch Volumina von 1.563 beziehungsweise 650 Millionen Euro erzielt hatten. Im laufenden Jahr liegen beide Investorengruppen bis Ende September bei jeweils knapp über 100 Millionen Euro. Wenig überraschend ist der Rückgang bei den Banken, deren Transaktionsvolumen von rund 145 auf zehn Millionen Euro nachgibt.

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