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29. April 2009, 00:00
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Projektentwickler auf dem Rückzug

Die Immobilien-Projektentwickler in den deutschen Metropolen haben einen Sparkurs eingeschlagen. In den sieben deutschen A-Städten Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Stuttgart gab es gegenüber dem Vorjahr einen neunprozentigen Rückgang beim Planungsvolumen von Projekten mit Realisierungshorizont bis 2013, wie aus einer aktuellen Studie des Berliner Researchinstituts Bulwien Gesa hervorgeht.

Gewerbeimmobilienmarkt unter Druck

Inklusive bereits fertiggestellter sowie im Bau befindlicher Objekte betrage der Schwund des Projektvolumens 6,5 Prozent oder 4,4 Milliarden Euro. Vor allem den Markt für Büro- und andere Gewerbeimmobilien sehen die Experten vor großen Herausforderungen. ?Neue Flächen drücken in den Markt, gleichzeitig nehmen Großvermietungen zu. Diese Entwicklungen bereiten den Projektentwicklern Sorge?, sagt Bulwien-Gesa-Vorstand Andreas Schulten. In Deutschland sei die Branche dennoch gesund aufgestellt.

Stabile Nachfrage nach Neubauwohnungen

Den größten Einbruch (33 Prozent) bei den Neuplanungen erlitten Einzelhandelsflächen, gefolgt von Büro- (17 Prozent) und Hotelflächen (zehn Prozent). Bei den Wohnimmobilien stellt sich die Marktentwicklung dagegen positiv dar ? das Planungsvolumen kletterte im Jahresvergleich um 20 Prozent. ?Die Flucht in Sachwerte wie Wohnimmobilien sorgt für eine stabile und teilweise wachsende Nachfrage nach Neubauwohnungen in deutschen A-Städten?, so Schulten. (hb)

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