Anzeige
Anzeige
19. August 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

RICS-Studie: Immobilien-Zwangsverkäufe nehmen zu

Immobilien, deren Eigentümer mit ihren Kreditzinsen in Verzug geraten, kommen zunehmend unter den Hammer. Das zeigt eine Untersuchung des internationalen Berufsverbands für Immobilienfachleute “Royal Institution of Chartered Surveyors” (RICS), die den weltweiten Markt für Objekte mit notleidenden Krediten in 27 Ländern unter die Lupe genommen hat.

Ergebnis: In mehr als 75 Prozent der Staaten nehmen die Zwangs-Verkäufe zu. Der stärkste Anstieg ist demnach im zweiten Quartal in Südafrika verzeichnet worden, gefolgt von den Vereinigten Staaten, Neuseeland, Malaysia und Ungarn. Weiter gehören zu den Top Ten die Länder in der Karibik, Irland, Spanien, Russland und die Ukraine. 20 Prozent der befragten Experten rechnen damit, dass die Kreditgeber die Liquidierung von Immobilien säumiger Schuldner weiter beschleunigen werden.

Auch auf der Käuferseite ist laut RICS ein deutlicher Anstieg des Interesses festzustellen. Insbesondere spezialisierte Fonds spekulierten darauf, die gegenwärtig günstigen Zeiten zu nutzen, um einzusteigen. Besonderes im Fokus der Investoren sind dabei Italien und Großbritannien, gefolgt von Deutschland, den Vereinigten Staaten, Ungarn, Spanien und Irland. Daneben bieten die zuletzt gestiegenen Renditen nach RICS-Einschätzung auch für viele langfristig orientierte Käufer Potenzial. 

Oliver Gilmartin, RICS-Senior-Economist: “Trotz der sich gegenwärtig schon stark erhöhten Anzahl an Immobilien in dieser Kategorie, gehen wir auch in 2010 noch von einem erheblichen Volumen von Transaktionen aus, die durch die Notwendigkeit zur Liquidierung verursacht sind. Sinkende Mietpreise und eine Zunahme von Unternehmensinsolvenzen werden hierzu beitragen.” (hb)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Bundestag beschließt Freigabe von Cannabis auf Rezept

Der Bundestag hat einstimmig die Freigabe von Cannabis als Medizin auf Rezept beschlossen. Ärzte können schwerkranken Patienten künftig Cannabis verschreiben, wenn diese etwa unter chronischen Schmerzen und Übelkeit infolge von Krebstherapien leiden. Die Krankenkassen müssen die Therapie dann bezahlen.

mehr ...

Immobilien

Patrizia kauft sechs Hotels für Immobilienfonds

Die Patrizia Immobilien AG hat sechs im Bau befindliche Hotelimmobilien in zentralen deutschen Großstadtlagen erworben. Die Hotels mit insgesamt rund 600 Zimmern entstehen aktuell in Berlin, Dortmund, Heidelberg, Krefeld, Stuttgart und Wuppertal und sind langfristig für 20 Jahre an erfahrende Hotelbetreiber vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Zahl der Unternehmenspleiten fällt deutlich

Die Pleitewelle des vergangenen Jahrzehnts ist abgeebbt. Dank der stabilen Binnenkonjunktur und günstiger Finanzierungen müssen deutlich weniger Unternehmen in die Insolvenz. Bei den Verbrauchern gibt es dagegen einen hartnäckigen Pleitensockel.

mehr ...

Berater

IDD: AfW kritisiert Regierungsentwurf

Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung der europäischen Vertriebsrichtlinie (IDD) in deutsches Recht hat gestern das Bundeskabinett passiert. Nach Ansicht des AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. hat es die Regierung versäumt, wichtige Änderungen vorzunehmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

Verfassungsklage wegen Überleitung von DDR-Renten erfolglos

Eine Verfassungsbeschwerde gegen angebliche Ungerechtigkeiten bei der Übertragung von DDR-Renten im Zuge der Wiedervereinigung ist gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht nahm die Klage eines Betroffenen schon aus formalen Gründen nicht zur Entscheidung an, wie am Mittwoch in Karlsruhe mitgeteilt wurde (Az. 1 BvR 713/13).

mehr ...