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31. März 2009, 00:00
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Victor – der neue Indikator

Die Werte der deutschen 1A-Büromarktlagen befinden sich mittlerweile wieder nahezu auf dem Niveau von Anfang 2004. Das zeigt “Victor”, der neue Frühindikator des internationalen Immobilienberaters Jones Lang LaSalle (JLL), Frankfurt. Dieser gibt die Wertentwicklung des vermietetenBüroflächenbestandes der 1A-Büromärkte in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München an.

Nach rasantem, finanzgetriebenem Aufschwung in 2006 und der ersten Hälfte 2007 folgte laut JLL ein ebenso massiver Abschwung, sodass die gemittelte Performance aller untersuchten Märkte eine sehr moderate Wertsteigerung von lediglich 2,4 Prozent aufweise ? Tendenz fallend.

Danach wurde der Indikatorhöchststand zum Ende des zweiten Quartals 2007 mit 123,1 Punkten erreicht. Seitdem ist Victor auf einen aktuellen Stand von 102,4 Punkten um 16,8 Prozent gefallen. Allein in 2008 errechnet sich ein gemittelter Wertverlust von 12,6 Prozent, so dass nahezu das Ausgangsniveau von vor fünf Jahren erreicht wird.

Als mit Abstand volatilster Teilmarkt erweise sich die Frankfurter Bankenlage.Die beste Performance über fünf Jahre legte die Hamburger Innenstadt hin, so JLL.

“Sicherlich ist es zu diesem Zeitpunkt verfrüht, von einer nachhaltigen Bodenbildung in den untersuchten Märkten zu sprechen. Wir erwarten in allen untersuchten Teilmärkten kontinuierliche, leicht bis moderate Abschwungstendenzen bis mindestens Ende 2009. Die Intensität und Dauer von möglichen Abwertungstendenzen hängt maßgeblich von der weiteren konjunkturellen Entwicklung und der Erholung der Finanzmärkte im Lauf des Jahres ab. Eine Erholung der Märkte ist unter den derzeitigen konjunkturellen Rahmenbedingungen vor 2010 allerdings eher unwahrscheinlich”, so Andrew Groom, bei Jones Lang LaSalle Leiter Valuation Advisory, Deutschland. (mo)

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