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12. November 2010, 13:00
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Axa Immoselect bleibt für maximal noch ein Jahr zu

Die Kapitalanlagegesellschaft Axa Investment Managers Deutschland hat die nun ein Jahr andauernde Aussetzung der Rücknahme von Anteilscheinen für den offenen Immobilienfonds Axa Immoselect um bis zu weitere zwölf Monate verlängert. Damit können auch nach dem 16. November 2010 keine Verkaufsaufträge ausgeführt werden.

Geld-Sicherheit-Schloss-127x150 in Axa Immoselect bleibt für maximal noch ein Jahr zuAls Grund gibt Axa die unzureichende Liquidität zur Bedienung der zu erwartenden Anteilscheinrückgaben an. Die Liquidität liegt laut einer Unternehmensmitteilung derzeit bei rund 250 Millionen Euro (Bruttoliquidität); das entspricht einer Liquiditätsquote von 9,2 Prozent. Als weiteren, negativ wirkenden Effekt nennt die Kapitalanlagegesellschaft (KAG) die erneute Marktbeunruhigung, die sich nach der Bekanntgabe von drei Mitbewerbern, ihre offenen Immobilienfonds liquidieren zu wollen, weiter verstärkt habe. Zuletzt hat bereits die Aberdeen-KAG die Schließung der offenen Immobilienfonds Degi International und Degi Global Business um maximal weitere zwölf Monate verlängert.

“Wir waren uns im Klaren darüber, dass es im Zuge der auslaufenden zweijährigen Frist bei einigen Wettbewerbern zu Unruhe im Markt kommen würde. Die Erfahrungen der letzten Wochen werden wir in unser weiteres Handeln einfließen lassen. Wir stehen nach wie vor zu unserer Entscheidung, Axa Immoselect wieder öffnen zu wollen und durch überlegtes Handeln die Attraktivität des Fonds zu bewahren”, so eine Stellungnahme der KAG. Dazu sei es wichtig, die Summe der potenziellen Rückgaben weiter zu verringern und zielgerichtet Liquidität zu schaffen. Zielgerichtet Liquidität schaffen bedeute, selektiv Immobilien zu verkaufen.

Seite 2: Welche Immobilien wann verkauft werden sollen

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