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17. Februar 2010, 17:38
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Hauspreisindex HPX spiegelt Preisanstieg

Die Immobilienpreise steigen wie schon in den Vormonaten leicht an. Das zeigt der vom Berliner Finanzdienstleister Hypoport erhobene hedonische Hauspreisindex von Januar 2010. Der Gesamtindex kletterte im Vergleich zum Vormonat um 0,29 Prozent (Dezember 2009: 289,70) – der stärkste monatliche Anstieg seit einem halben Jahr.

Hypoport zufolge unterstützen die positive Konjunkturentwicklung, niedrige Zinsen, wenig rentable Anlageoptionen und die Angst vor einer eventuellen Inflation die Nachfrage nach Wohneigentum – neu aufgelegte KfW-Programme begünstigen das energieeffiziente Bauen.

Auch ein Anstieg der Haushalte und vermehrte Zuzüge in Ballungszentren könnten zukünftig für steigende Nachfrage sorgen, so dass die Preise nach Ansicht des Finanzdienstleisters auch weiterhin stabil bleiben dürften. Bestandshäuser, die energetisch nicht auf dem neuesten Stand der Technik und aufgrund der Energieeinsparverordnungen sanierungsbedürftig sind, würden möglicherweise an Wert verlieren. Für Unsicherheit sorgten die hohe Staatsverschuldung und die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

Eine deutliche Steigerung weisen laut Index die Preise für Neubauten auf, auch Wohnungen legen an Wert zu. Die Preise für Bestandshäuser drückten den Index, so dass die Zunahme des Gesamtindex geringer ausfällt. Mit 290,53 Punkten steht der aktuelle Wert um 0,82 Prozent unter dem Vorjahreswert (Januar 2009: 292,92). (te)

Die Ergebnisse der Teilindizes:

Nach einem Rückgang um 1,04 Prozent im Dezember 2009 legt der Teilindex für Eigentumswohnungen im Januar wieder zu und steht mit aktuell 97,58 Punkten erstmals wieder über dem Vorjahreswert (Januar 2009: 97,45 Punkte).

Drei Monate in Folge stieg der Index für Neubauten. Um 0,72 Prozent nimmt der Wert im Vergleich zum Jahresende 2009 zu, auf aktuell 104,27 Punkte. Dies ist eine Steigerung um 1,41 Prozent im Vergleich zu Oktober vergangenen Jahres (Oktober 2009: 102,82 ). Hinter dem Vorjahreswert von 104,46 Punkten liegt der Wert um 0,18 Prozent zurück und kommt nahe an den Höchststand des Index von 104,70 Punkten im Februar 2009.

Bestandshäuser verzeichnen im Januar einen Preisrückgang. Der Index geht um 0,39 Prozent auf 88,68 Punkte zurück. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um 2,56 Prozent (Januar 2009: 91,01 Punkte). (te)

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