Anzeige
21. Mai 2010, 14:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Preise in attraktiven Lagen erreichen Höchststand

Aufgrund der derzeit wachsenden Nachfrage nach Wohneigentum in Ballungsräumen und im Zuge des Zinstiefs der vergangenen Monate sind die Preise in gefragten Lagen merklich gestiegen. Dieser Trend könnte jedoch schon bald rückläufig sein. Das teilt der Immobilienvermittler Planet Home mit.

Robert-Anzenberger-Planet-Home-127x150 in Preise in attraktiven Lagen erreichen Höchststand
Robert Anzenberger, Planet Home

Während die Preise laut Verband deutscher Pfandbriefbanken insgesamt leicht zurückgingen, hat die Nachfrage an attraktiven Standorten laut Planet Home deutlich zugenommen. Dies gelte insbesondere für das Rhein-Main-Gebiet und für Großstädte wie München, Stuttgart, Düsseldorf und Hamburg. Aber auch in kleineren Städten wie Nürnberg, Freiburg, Bonn oder Oldenburg seien teils klare Zuwächse zu verzeichnen.

Der so entstandene Preisdruck hat auch Sicht der Vermittler dafür gesorgt, dass sich die Erlöse am Markt positiv entwickelten. “Wer eine Immobilie in einer wirtschaftskräftigen Region verkaufen möchte, hat derzeit gute Karten. Sobald sich die Wirtschaft jedoch durchgreifend erholt hat, werden die Preise um einige Prozentpunkte sinken. Denn dann steigen einerseits die Zinsen, andererseits werden alternative Kapitalanlagen wieder attraktiv – das Interesse an Immobilien nimmt dadurch etwas ab”, erläutert Planet Home-Vorstand Robert Anzenbergerund rät denjenigen, die ohnehin an einen Verkauf denken, diesen zeitnah zu realisieren.

Planet Home hat die eigenen Angebotszahlen analysiert und dabei festgestellt, dass sich die Preise in strukturell starken Regionen derzeit auf Rekordniveau befinden – nie zuvor seien Objekte im mittel- bis hochpreisigen Segment so teuer gewesen. Anzenberger geht davon aus, dass die erzielbaren Quadratmeterpreise auf absehbare Zeit nicht weiter klettern werden.

Laut PlanetHome gibt es zwar bundesweit aufgrund der bodenständigen Bewertungsmentalität der Deutschen nirgends eine Immobilienblase. Eine leichte Überbewertung sei aufgrund der Abwertung anderer Anlageformen dennoch aufgetreten. Diese wird sich in den kommenden Monaten wieder korrigieren, so die Münchener.

Außerhalb der Ballungsräume und der attraktiven kleineren Städte entwickelten sich die Preise tendenziell rückläufig, an einigen Standorten sogar dauerhaft. “Städten wie Essen, Saarbrücken oder Rostock laufen junge Akademikerfamilien und gut ausgebildete Singles förmlich weg – mit negativen Folgen für die Preisentwicklung von Häusern und Wohnungen. Investoren empfehlen wir dort tendenziell den Verkauf ihrer Immobilie”, so Anzenberger. (te)

Foto: Planet Home

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...