Vivacon mit verlustreichem Sanierungsprozess

Marco Meyer, Vivacon
Marco Meyer, Vivacon

Das Dienstleistungsspektrum der Vivacon, so heißt es in der Mitteilung, umfasst alle Bausteine entlang der Wertschöpfungskette einer Immobilieninvestition und wird künftig auch externen Marktteilnehmern aller wohnwirtschaftlichen Segmente angeboten. So kooperiere die Gesellschaft auch in Zukunft mit langjährigen Partnern und vermarkte und begleite Projekte im Namen Dritter.

Im Rahmen des Erbbaurechtsmodells fungiere die AG als Strukturierer und Servicer bei der Kapitalisierung von Erbbauzins-Cashflows. Eigenen Angaben zufolge konnten bislang drei Verbriefungen von Erbbauzins-Cashflows mit einem Gesamtvolumen in Höhe von circa 270 Millionen Euro platziert werden.

Die Neuausrichtung der Vivacon sieht neben der Verwaltung von Erbbaurechtsgrundstücken für Dritte zudem die Bestandshaltung eigener Erbbaurechtsgrundstücke mit einem derzeitigen Volumen in Höhe von rund 14 Millionen Euro Erbbauzinsen pro anno vor. Dieser Bestand soll sukzessive durch risikodiversifizierte Zukäufe vorwiegend aus dem wohnwirtschaftlichen Segment erweitert werden.

Die Konzentration auf den Kernbereich hat laut Unternehmensmitteilung zu einer deutlichen Reduktion des Mitarbeiterstammes auf aktuell 28 spezialisierte Mitarbeiter geführt. Die organisatorische Konsolidierung sei parallel durch konsequente Reduktion der Sachkosten begleitet worden. Der neue Vorstand Marco Meyer rechnet nach Abschluss der Sanierung mit einer Sicherung der Position als Marktführer im Erbbaurecht und strebt einen Ausbau der Dienstleitungsaktivitäten der Gesellschaft an. (te)

Foto: Vivacon

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