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5. Januar 2011, 13:48
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Deutscher Büromarkt im Aufwärtstrend

Im Jahr 2010 ist der Büroflächenumsatz nach Angaben des Immobilienberaters CB Richard Ellis an allen fünf großen Bürostandorten Deutschlands deutlich gestiegen. Den höchsten prozentualen Anstieg verzeichnet Düsseldorf mit einem Zuwachs von 77 Prozent.

Frankfurt-shutt-127x150 in Deutscher Büromarkt im AufwärtstrendÜberraschend war laut CBRE auch das hohe Umsatzergebnis von 510.100 Quadratmetern am Berliner Büromarkt. Der Büroflächenumsatz in der Hauptstadt lag damit 24 Prozent über dem Vorjahresniveau und zugleich deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 457.000 Quadratmetern. „Konnten in den vergangenen Jahren großflächige Gesuche für die Berliner Toplagen problemlos bedient werden, reduzierte sich 2010 das Angebot an qualitativ hochwertigen Büroflächen im Erstbezug spürbar“, so Matthias Hauff, Head of Agency Berlin. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Leerstandsrate laut CBRE um 0,3 Prozentpunkte auf 9,8 Prozent. Die erzielbare Spitzenmiete kletterte im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 21 Euro pro Quadratmeter monatlich. Auch die gewichtete Durchschnittsmiete stieg deutlich um 13 Prozent auf 12,05 Euro pro Quadratmeter.

Im Gebiet Düsseldorf (Stadt Düsseldorf, Hilden, Erkrath, Ratingen und Neuss) wurde laut CBRE im Jahr 2010 ein Büroflächenumsatz von rund 391.800 Quadratmetern erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 77 Prozent. Knapp zehn Prozent des Umsatzes seien auf die vier Städte im Umland, gut 90 Prozent auf das Gebiet der Stadt Düsseldorf entfallen. Die erzielbare Spitzenmiete liegt bei 23 Euro pro Quadratmeter. Die gewichtete Durchschnittsmiete im gesamten Marktgebiet stieg um 2,1 Prozent auf 13,87 Euro pro Quadratmeter. Die Leerstandsrate erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2009 um 90 Basispunkte auf aktuell elf Prozent.

In Frankfurt legte der Büroflächenumsatz im Jahr 2010 um 32 Prozent auf 472.700 Quadratmeter zu. Der Jahresumsatz ist laut CBRE zwar stark von der Eigennutzer-Transaktion der Europäischen Zentralbank im zweiten Quartal geprägt, dennoch sei die zweite Jahreshälfte durch eine signifikante Steigerung gekennzeichnet. „Konjunkturbedingt registrierten wir in der zweiten Jahreshälfte und insbesondere im letzten Quartal eine deutlich höhere Büroflächenachfrage. Das starke letzte Quartal weckt die Hoffnung auf eine weitere Verbesserung der Lage auf dem Frankfurter Büromarkt in 2011“, sagt Carsten Ape, Head of Agency. Die Spitzenmiete für Frankfurt hat sich laut CBRE bei 38 Euro pro Quadratmeter stabilisiert. Die Leerstandsrate erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte auf aktuell 17,7 Prozent.

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