Anzeige
Anzeige
21. Januar 2011, 18:22
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Globale Gewerbeimmobilien-Deals im Aufwind

Nach den neuesten Zahlen des internationalen Immobilienberatungsunternehmens Jones Lang LaSalle (JLL) beliefen sich die globalen Transaktionsvolumina für Gewerbeimmobilien des Gesamtjahres 2010 auf 316 Milliarden US-Dollar, gleichbedeutend einem Plus von 50 Prozent gegenüber 2009 (209 Milliarden US-Dollar), dem niedrigsten Jahreswert seit 2003.

Versicherung-schutz-regenschirm-geld-127x150 in Globale Gewerbeimmobilien-Deals im AufwindDer Anstieg ist laut JLL nicht zuletzt dem starken vierten Quartal zu verdanken. Erstmals seit Ausbruch der globalen Finanzkrise 2007 hat das dabei investierte Volumen wieder die 100-Milliarden-US-Dollar–Marke übersprungen. Während in der ersten Jahreshälfte vor allem die weltweiten Schlüsselmärkte eine positive Entwicklung zeigten, wurden in den Monaten Oktober bis Dezember starke Aktivitäten über alle Regionen hinweg registriert. “Besonders stechen dabei aufstrebende Länder wie China oder Brasilien heraus, deren Quartalsvolumina im vierten Quartal auf Rekordhöhe lagen. Auch in den USA, den skandinavischen Ländern und Deutschland gab es den drei letzten Monaten 2010 einen signifikanten Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum”, so Arthur de Haast, Leiter der International Capital Group von JLL. De Hast weiter: “Anfang 2010 gingen wir davon aus, dass das globale Transaktionsvolumen sich am Jahresende um 300 Milliarden US-Dollar einpendeln würde. Das starke vierte Quartal hat unsere Erwartungen übertroffen. Das Ausbleiben von Schockereignissen an den Finanzmärkten sowie weiterer Staatsverschuldungskrisen vorausgesetzt erwarten wir für 2011 eine Fortsetzung des Aufschwungs und einen weiteren Anstieg der globalen Volumina um 20 bis 25 Prozent.”

Den stärksten Anstieg verzeichneten nach JLL Zahlen im Jahr 2010 die beiden Regionen Amerika und EMEA, die 2008 und 2009 die größten Rückgänge hinnehmen mussten. Das Gesamtjahresvolumen 2010 in der Region Amerika (Nord-, Mittel- und Südamerika) hat sich von 45 Milliarden US-Dollar in 2009 auf 97 Milliarden US-Dollar in 2010 mehr als verdoppelt, damit den höchsten prozentualen Anstieg aller drei Regionen notiert. Die Investitions-Aktivität erreichte im vierten Quartal 2010 mit 38 Milliarden US-Dollar das höchste Quartalsniveau seit dem ersten Quartal 2008, entsprechend einem Anstieg von 150 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2009.

“Die Erholung der Region Amerika stützt sich hauptsächlich auf das Investoren-Interesse an den Core-Märkten der Gateway-Cities wie New York, Washington DC, San Francisco und Rio de Janeiro, freilich mit wachsendem Druck auf die Renditen. Als Folge weiten die Investoren ihr Interesse nun auf Primär-Märkte jenseits der Küstenregionen aus”, so Steve Collins, Leiter der International Capital Group Amerika. Und weiter: “Ein gutes Beispiel liefert die Entwicklung in Brasilien: vor dem Hintergrund der verbesserten Produktverfügbarkeit und auch der Qualität der Objekte lag das Transaktionsvolumen im vierten Quartal 2010 mit 3,4 Milliarden US-Dollar dreimal höher als im vierten Quartal 2009 und damit in Rekordhöhe.” Für 2011 wird in der Region Amerika mit einem Anstieg des Transaktionsvolumens um 40 Prozent gegenüber 2010 auf 135 Milliarden gerechnet.

Seite 2: Rück- und Ausblick für die EMEA-Region

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

1 Kommentar

  1. […] sich die globalen Transaktionsvolumina für Gewerbeimmobilien des Gesamtjahres 2010 auf […] Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen Share and […]

    Pingback von Globale Gewerbeimmobilien-Deals im Aufwind | Mein besster Geldtipp — 22. Januar 2011 @ 06:03

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...