Anzeige
Anzeige
6. April 2011, 11:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

IVG: Nachfrage an B-Standorten steigt

Die wirtschaftliche Erholung in Deutschland hat das Interesse an gut vermieteten Gewerbeimmobilien nach einem Researchbericht der Bonner IVG Immobilien AG so stark gesteigert, dass nach den Preissteigerungen im engen Spitzensegment von einem sich abzeichnenden Aufschwung auch an zahlreichen B- Standorten gesprochen werden könne.

Buerohaus-klein-shutt 15013609-127x150 in IVG: Nachfrage an B-Standorten steigtDas geht aus dem aktuellen „Marktbericht Deutschland 2011“ hervor, in dem neben den sogenannten Big 7 auch die wichtigsten B-Standorte zu analysiert werden. In der Gesamtbewertung, die auf den Faktoren Marktgröße, -risiko und Zukunftsperspektiven basiert, belegen erwartungsgemäß die sieben großen Metropolen die vorderen Plätze. München liegt auf Platz eins, gefolgt von Hamburg und Stuttgart. Auf den weiteren Plätzen liegen Frankfurt, Köln, Berlin, und Düsseldorf. Aussichtsreichster Standort unter den 20 untersuchten B-Städten ist Hannover, gefolgt von Nürnberg und Bonn sowie Dresden als bestem Standort Ostdeutschlands.

In den großen Metropolen ist das Angebot an hochwertigen Immobilien in zentralen Lagen jedoch begrenzt. Dr. Thomas Beyerle, Leiter des Bereichs Corporate Social Responsibility & Research bei IVG, weist in diesem Zusammenhang vor allem auf die nach wie vor geringe Neubautätigkeit hin: „Wer durch die deutschen Bürostandorte geht, dem fällt vor allem eines aus: Fehlende Baukräne!“ Die Zurückhaltung im Bereich Projektentwicklung sieht er als eine zyklische Reaktion auf die Implosion an den Finanzmärkten an. Allerdings erwartet Beyerle, dass sich das Bild schon im Laufe dieses Jahres verändert.

IVG Research erwartet ebenso wie die meisten Marktexperten, dass die Anfangsrenditen für Spitzenbüroobjekte in den Toplagen im laufenden Jahr nur noch geringfügig sinken werden, für Neuinvestoren gebe es dort nur noch geringes Wertsteigerungspotenzial. Daher werde die Bereitschaft der Anleger, auch in Büroimmobilien in den Nebenlagen der Metropolen sowie an B-Standorten zu investieren, voraussichtlich zunehmen. Es sei daher wahrscheinlich, dass bald auch die Renditen von Objekten in Nebenlagen und Regionalzentren in Bewegung geraten. Der Fokus der Investorennachfrage werde allerdings weiterhin auf hochwertigen, modernen Objekten liegen. (bk)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

DVAG mit Rekord-Umsatz

Die Unternehmensgruppe Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meldet für das Jahr 2016 überdurchschnittlich erfolgreiche Geschäftszahlen in Bezug auf Umsatz und Jahresüberschuss.

mehr ...

Immobilien

Immobilien in Hamburg werden teurer

Immobilien- und Grundstückspreise in Hamburg sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Wie die Bausparkasse LBS am Dienstag mitteilte, müssen Käufer vor allem in Zentrumsnähe tiefer in die Tasche greifen als noch im Vorjahr.

mehr ...

Investmentfonds

Schlumberger geht zu StarCapital

Der Vermögensverwalter StarCapital AG bekommt zum 1. April 2017 prominenten Zuwachs im Vorstand, der künftig aus fünf Personen besteht. 

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Hotelfonds mit Erfolg

Die Lloyd Fonds Gruppe aus Hamburg hat eine weitere Fonds-Hotelimmobilie inklusive der Einzelhandelsflächen an die Hotelgruppe „Motel One“ verkauft. Für das von Motel One betriebene Hotel in Leipzig wurde ein Kaufpreisfaktor von 22,2 bezogen auf die Jahresnettomiete erzielt, teilt Lloyd Fonds mit.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...