Anzeige
Cash. 06/2012


Die Energiewende sollte nachhaltigen Investments zum Erfolg verhelfen. Wie geht es weiter?

Lesen Sie mehr ...
Ab dem 16.05. im Handel erhältlich!

Cash.Aktuell

Cash.Extra Private Equity

Fokussierte Emissionshäuser dominieren den Markt. Steht eine Marktkonsolidierung unmittelbar bevor? Laden Sie sich das Extra hier kostenlos als pdf herunter.

  • Investmentchance DemografieInvestmentchance Demografie
    Die demografische Entwicklung hierzulande und auf dem Rest des Globus birgt zahlreiche Herausforderungen, aber auch eine große Investmentchance, weil sie [...]
  • Die Rückkehr der Langeweile…Die Rückkehr der Langeweile…
    … oder die Frage, ob die Euro-Krise vorbei ist? Beim Blick auf die Finanzmärkte fiel mir bis vor Kurzem eigentlich [...]
  • Emittent oder Emissionshaus?Emittent oder Emissionshaus?
    Es ist wieder einmal an der Zeit für etwas Haarspalterei. Denn die korrekte Verwendung von Begriffen kann in der zunehmend [...]
  • Beste Wachstumsaussichten seit einer Generation?Beste Wachstumsaussichten seit einer Generation?
    Gastkolumnist Roland Leuschel zählt seit den 1980er-Jahren mit seinen korrekten Voraussagen des Oktober-Crashs 1987 und des Salami-Crashs 1990 in Japan [...]
  • Die Halver-Kolumne: Let it flow!Die Halver-Kolumne: Let it flow!
    Das neue analytische Glaubensbekenntnis – wie die Kapitalmärkte in Zeiten von Schuldenkrise und Liquiditätsflut interpretiert werden müssen. Ach wie herrlich berechenbar [...]
  • Die Welt der Immobilieninvestments wird sich ändernDie Welt der Immobilieninvestments wird sich ändern
    Die Beyerle-Kolumne Eigentlich ist es ganz einfach: Immobilien sind weltweit die Assetklasse in der am meisten Kapital gebunden ist. Doch [...]
  • Dachfonds: Wenn die BaFin zickig wirdDachfonds: Wenn die BaFin zickig wird
    Das im November 2011 verabschiedete Vermögensanlagengesetz hat eine Nebenwirkung für Dachfonds, die deutlich unterschätzt wurde. Das hauptsächlich auf den Vertrieb [...]
Dienstag, 4. Oktober 2011

King-Sturge-Index: Immobilien-Stimmung kühlt sich ab

Die Schuldenkrise in Europa drückt auf die Stimmung in der deutschen Immobilienwirtschaft. Der monatlich erhobene King Sturge Immobilienkonjunktur-Index gab im September zum zweiten Mal in Folge deutlich nach.

Hauspreisindex-127x150 in King-Sturge-Index: Immobilien-Stimmung kühlt sich abNach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens Jones Lang LaSalle (JLL), das den King Sturge-Index herausgibt, sank das umfragebasierte Immobilienklima von 135,0 auf 126,3 Zählerpunkte. Der deutliche Rückgang um 6,4 Prozent sei etwas höher als im August und unterbreche die Seitwärtsbewegung des Stimmungsindikators.

Der Rückgang des Immobilienklimas basiert laut JLL im September vor allem auf der Entwicklung des Investmentklimas, das um 7,4 Prozent auf 126,9 Punkte abfiel. Neben der Bereitschaft zu Investitionen beurteilten die über 1.000 befragten Marktteilnehmer auch die Miet- und Ertragsentwicklung ernüchtert: Das Ertragsklima ging um 5,5 Prozent auf 125,6 Zähler zurück.

„Konnte sich die Immobilienwirtschaft in den vergangenen Monaten noch gegen die allgemeine Stimmungseintrübung infolge der Eurokrise stemmen, schlägt das Schuldendesaster jetzt auch den Marktteilnehmern in unserer Branche aufs Gemüt“, kommentiert Helge Scheunemann, Head of Research Deutschland bei Jones Lang LaSalle. „Die Verunsicherung ist nachvollziehbar, da sich nicht nur die gesamtkonjunkturellen Eckdaten in Deutschland spürbar verschlechtert haben, sondern die Experten auch über den weiteren Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung uneins sind.“

Zum zweiten Mal in Folge ging nach Aussage von JLL die Einschätzung aller Immobiliensegmente zurück. Das Büroklima verzeichnete mit minus zehn Prozent die höchsten Verluste und sank auf 112,1 Zählerpunkte. Das Handelsklima ging um 4,9 Prozent auf 125,7 Punkte zurück. Am positivsten bewerten die Marktteilnehmer nach wie vor Wohnimmobilien. Das Wohnklima sank lediglich um 1,8 Prozent auf 162,4 Zähler.

„Eine rückläufige Investitionsbereitschaft würde zeitversetzt auch in der gewerblichen Immobilienwirtschaft ankommen. Sie muss sich daher – wie andere Branchen auch – mit dem Gedanken anfreunden, dass sich die Märkte wohl früher oder später abkühlen werden“, kommentiert Scheunemann.

Im September verzeichnete auch die zweite Hauptkomponente des King Sturge-Index, die makroökonomische Immobilienkonjunktur, einen Rückgang um 3,3 Prozent auf 205,5 Punkte. Sie basiert auf der statistischen Auswertung von ifo-Geschäftsklimawerten, Dax, Dimax, Zinsen und Staatsanleihen. „Für Schwarzmalerei besteht indes kein Anlass“, so Scheunemann. „Die Immobilienwirtschaft ist, auch infolge der jüngsten Finanzkrise, wettbewerbsfähig aufgestellt und braucht – zumindest momentan – weder eine neue Kreditklemme noch Abwertungstendenzen zu befürchten.“ (bk)

Foto: Shutterstock

Bookmarks: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • MySpace
  • Technorati

Beitrag kommentieren